Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Die "World Anti-Doping Agency" (WADA) verfolgt ein ehrenwertes Ziel: sie kämpft für einen Sport ohne Doping.
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Hin und wieder schiesst die Stiftung mit Sitzen in Montreal und Lausanne jedoch übers Ziel hinaus: So verlangte die WADA für 2009 von zahlreichen Sportlern detaillierte Aufstellungen darüber, wo sie jeweils anzutreffen sind. Um unangemeldet Kontrollen durchführen zu können. Die Aufstellungen sind beinahe auf die Stunde genau zu halten und auf drei Monate hinaus. Daraufhin platzte einigen Sportlern der Kragen, weil ihnen diese Form der Überwachung dann doch etwas zu weit geht. Athleten wie die Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa, Tennis-Star Rafel Nadal und Toyota-Formel-1-Pilot [*Person Jarno Trulli*] beschwerten sich schriftlich bei der WADA. Sie argumentierten, eine solche Liste komme der Verletzung ihrer Privatsphäre gleich und stelle ausserdem ein Sicherheits-Risiko dar. Tatsächlich wären solche Listen für Kidnapper beispielsweise ein gefundenes Fressen.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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