Die Wahrheit ist irgendwo da draussen
Wo die Information aufhört, beginnt die Spekulation. Einige Journalisten halten sich allerdings nicht lange mit der Wahrheitsfindung auf.
Die spanische Formel-1-Medienszene ist, hm, nennen wir sie mal einfallsreich: Da werden teilweise Geschichten feilgeboten, die jedem langjährigen GP-Berichterstatter die Schamesröte ins Gesicht treiben würden.
Um die Auflage in die Höhe zu treiben, halten es die Spanier da mit einem Grundsatz, der aus Italien stammt: Wenn es nicht wahr ist, so ist es wenigstens gut erfunden …
Derzeit geistert aus Spanien eine Verschwörungstheorie herum, für die nicht mal Fox Mulder eine X-Akte angelegt hätte.
Also – unterstellt wird, dass Red-Bull-Racing-Partner Renault den Lotus-Rennstall dazu benutze, Weltmeister Sebastian Vettel den Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung zu bahnen. Hat nicht Lotus-Fahrer Romain Grosjean in Belgien WM-Leader Alonso abgeräumt? Hat nicht Lotus-Star Kimi Räikkönen in Japan WM-Leader Alonso angestubst?
Den Tenor der Reaktionen aus dem Fahrerlager übernimmt der Teammanager eines Traditionsrennstalls: "Wer in solchen ausgemachten Unsinn nach einem Kern Wahrheit sucht, glaubt auch noch an den Storch …"
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