Beatriz Neila über Maria Herrera: «Warum tut sie das? Das ist gefährlich!»
Der Titel in der Frauen-Weltmeisterschaft wird 2026 zwischen den Spanierinnen Maria Herrera und Beatriz Neila entschieden. Herrera wurde in Donington wegen ihrer Fahrweise gleich zweimal bestraft.
Beatriz Neila hat sportlich gesehen das
Neila war am Boden zerstört und wurde von Weinkrämpfen geschüttelt, es brauchte viel Trost und dauerte lange, bis sie sich wieder beruhigt hatte. Im zweiten Rennen am Sonntag kreuzte Herrera als Erste den Zielstrich und
In Social Media ging es voll ab
Mit etwas Abstand sieht Neila klarer, was am vergangenen Wochenende alles geschehen ist. «Samstag war ein schwieriger Tag, in Social Media ging es voll ab, das war schrecklich», erzählte sie. «Jetzt ist die WM wieder offen, es liegen aber zu viele Punkte zwischen uns. Ich gebe trotzdem nicht auf und werde während des Sommers hart arbeiten. Ich werde versuchen, nicht zu viel an die Meisterschaft zu denken und stattdessen nach Jerez kommen und die Menschen dort sowie die letzten Rennen der Saison zu genießen.»
Für Neila steht die Schuld von Herrera an den Stürzen außer Frage – die FIM-Stewards sahen es auch so. «Ich fuhr meine Linie, sie wechselte ihre», beschrieb sie ihren Crash am Samstag. «Und das in der ersten Runde. Ich fragte mich mehrfach, weshalb sie das tat. Am Sonntag war es das Gleiche. Ich lag direkt hinter ihnen und sah, wie Maria in die Kurve fuhr und Paola berührte. Wieder fragte ich mich, warum? Trotzdem gibt es Leute, die meinen, dass es die Schuld von mir und Paola war – aber so ist es nicht. Ich habe den ganzen Tag darauf gewartet, dass sie zu mir kommt und sich entschuldigt oder zumindest fragt, wie es mir geht. Ich hatte Schmerzen im Bein. Es sind nur Prellungen, aber ich hätte mir auch etwas brechen können. Marias Familie und ihr Team kamen zu mir und fragten, ob sie mir mit etwas helfen können. Aber von ihr – nichts. Das ist nicht menschlich. Wir sind Rivalen, aber neben der Strecke sind wir Menschen.»
Strafe für Herrera am Sonntag zu gering?
Herrera erhielt in beiden Rennen für das gleiche Vergehen eine Strafe. «Sie tut es wieder und wieder», hielt Neila fest. «Die Strafe am Sonntag ist an sich in Ordnung für mich, aber das war das zweite Mal in einem Rennen am Wochenende. Vielleicht hätte die Strafe vom Sonntag drastischer ausfallen können, zum Beispiel ein Start vom letzten Platz im nächsten Rennen. Es ist gefährlich, was sie macht. Jetzt befürchte ich, dass das in Jerez wieder passiert. Bei so einem Sturz kann alles geschehen.»
Neila betonte, dass sie es nicht auf eine Rivalität mit Herrera anlege, die über das Geschehen auf der Strecke hinausgeht. «Ich behandle jeden gleich», unterstrich Bea. «Sagt sie hallo zu mir, sage ich hallo zu ihr. Fragt sie mich, wie es mir geht, dann werde ich sie fragen, wie es ihr, ihrer Familie und ihrem Hund geht. So bin ich gestrickt, ich will nicht, dass wir Feinde sind. Ich bin sehr sensibel, es wird Tage dauern, bis ich mich von diesem Wochenende erholt habe. Am Montag stellte ich mir die gleichen Fragen und werde es am nächsten Montag wahrscheinlich wieder tun.»
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