Mit Platz 1 und 2 in Südkorea holte Red Bull Racing den ersten Doppelsieg in diesem Jahr. Die Reifen sorgten allerdings für grosses Zittern am Kommandostand.
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In der Konstrukteurswertung hat sich Red Bull Racing mit dem Doppelsieg beim Grand Prix von Korea weiter von der Konkurrenz abgesetzt. Durch das Wiedererstarken von Felipe Massa ist Ferrari nun neuer Hauptverfolger. Der Sieg auf dem Korean International Circuit war aber vor allem in den Schlussrunden in Gefahr. Grund dafür war die starke Belastung der Reifen.
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"Die schnellen Kurven machten die Innenschulter des Reifens wirklich kaputt", erklärte Teamchef Christian Horner die Situation. "Wir waren wirklich an der Grenze mit beiden. Aber sie haben das hervorragend gemacht." Durch den guten Start konnte die zurechtgelegte Strategie, einen Abstand herauszufahren und am Ende die Reifen weitgehend zu schonen, erfolgreich umgesetzt werden. "Wir hatten ein gutes Polster und konnten das am Ende kontrollieren", sagte Sebastian Vettel. "Man weiss natürlich nicht, wie viel man vom Vorderreifen noch übrig hat. Darin lag die Schwierigkeit." Vom Start zeigte sich Vettel im Nachhinein selbst etwas überrascht: "Der Grip war doch ganz anständig. Bei Mark haben aber wohl auch die Reifen etwas durchgedreht. Auf der Geraden habe ich mich dann mit KERS verteidigt. Im Rennen hatte ich dann nur einmal ein stehendes Rad in Kurve 3, aber sonst ist nichts Gröberes passiert. Ein grosser Dank geht ans Team. Sie haben jede Nacht Vollgas gegeben und haben auch bei den Boxenstopps perfekt gearbeitet. Ich hoffe, dass es so für uns weitergeht."
Mark Webber war zwar etwas enttäuscht, dass es für ihn nicht zum Sieg gereicht hat. Mit dem Doppelerfolg sei er aber dennoch zufrieden. "Die beiden ersten Stints waren ziemlich schwierig. Erst im Letzten war die Balance des Autos dann am besten." Für den Lacher nach dem Rennen sorgte Adrian Newey. Um den Pokal für den siegreichen Konstrukteur entgegenzunehmen, ging er mit zur Siegerehrung. Als auf dem Podium dann die Korken knallten, zauberte er eine Skibrille aus der Tasche um sich vor dem Champagner zu schützen – mit mässigem Erfolg.
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