Sergio Pérez: «Q3 wäre schon sehr gut»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sergio Pérez: «Wenn wir nicht ein paar Zehntel finden, gehts nicht weiter nach vorne»

Sergio Pérez: «Wenn wir nicht ein paar Zehntel finden, gehts nicht weiter nach vorne»

Nach dem Trainingsfreitag in Bahrain macht sich McLaren-Neuzugang Sergio Pérez keine Hoffnungen auf einen Spitzenplatz. Der Mexikaner erklärt im Interview, warum das so ist.

In Bahrain war McLaren-Neuzugang Sergio Pérez in beiden Trainings deutlich langsamer als sein Teamkollege Jenson Button unterwegs. Der 23-Jährige aus Guadalajara drehte am Morgen die elftschnellste Runde, während sein britischer Nebenmann den Bahrain International Circuit über eine halbe Sekunde schneller umrundete. Am Nachmittag betrug der Unterschied nur noch 0,233 Sekunden. Pérez reihte sich zwei Plätze hinter dem Briten auf der 13. Position der Zeitenliste ein. Nach dem Training blickte der Mexikaner mit tiefen Sorgenfalten in die Runde, als er sich den Fragen der Journalistenschar stellte.

Wie zufrieden bist du mit dem heutigen Trainingstag?
Ich denke es ist sehr wichtig, dass wir heute unser Testprogramm durchbringen konnten. So gesehen lief es gut. Leider habe ich die Medium-Mischung zu früh aufgezogen und deshalb haben die Reifen ziemlich stark überhitzt. Unser Platz in der Zeitenliste spiegelt aber ziemlich genau wider, wo wir im aktuellen Vergleich zu den anderen Teams stehen.

Kannst du im Rennen mit einer Zwei-Stopp-Strategie nach vorne rücken?
Ich denke, es wird ein sehr schwieriges Wochenende für uns. Wenn wir bis zum Rennen nicht ein paar Zehntel finden, werden wir wohl nicht weiter nach vorne kommen. Ich hoffe, dass uns fürs Rennen noch was einfallen wird. Im Qualifying werden wir kämpfen müssen, damit wir im Stechen um die Top-Ten-Startaufstellung mitmischen dürfen. Aber es wird sowieso wichtiger sein, im Rennen eine solide Leistung zu zeigen.

Du erwartest also nicht viel von diesem Rennwochenende?
Wenn wir es schaffen, morgen ins Q3 zu kommen und im Rennen am Sonntag ein paar Punkte abzustauben, wäre das schon ein sehr gutes Ergebnis.

Der GP könnte einer der heissesten in der Geschichte der Formel 1 werden. Die Lufttemperatur soll über 40 Grad betragen, und im Auto wird es noch heisser. Macht dir das Sorgen?
Es wird sehr, sehr heiss werden, aber das ist kein Problem. Wenn man dieses Rennen mit Malaysia oder Singapur vergleicht, dann relativiert sich das. Denn diese Kurse sind sehr viel anspruchsvoller. Bahrain ist nicht so schwierig, aber es wird schon sehr, sehr heiss.

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