Noch kein Gedanke an 2014 bei McLaren

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Martin Whitmarsh hat momentan wenig Grund zur Freude

Martin Whitmarsh hat momentan wenig Grund zur Freude

Die Saison sei erst am Anfang, betont McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, trotz des bisher mageren Abschneidens.

Nach vier Rennen hat McLaren gerade mal 23 Punkte auf dem Konto. Jenson Button ist in der Fahrerwertung 10. mit 13 Zählern, Sergio Pérez 11. Der Zug, um in den Kampf um die WM ernsthaft eingreifen zu können, ist für das Team aus Woking schon fast abgefahren. Teamchef Martin Whitmarsh weigert sich aber, die Saison 2013 vorzeitig abzuschreiben. Erst einmal wolle er abwarten, inwieweit die Neuerungen, die beim Grand Prix von Spanien am 12. Mai am Auto sein werden, eine Verbesserung bringen.

Sich bereits jetzt auf das Auto für 2014 zu konzentrieren käme gar nicht infrage, betonte Whitmarsh. «Vielleicht ist es eine Charakterschwäche, aber ich habe bereits seit Australien klar gemacht, dass ich im Moment noch nicht einmal über das Auto für 2014 rede. Eine meiner Schwächen ist es, dass ich konkurrenzfähig sein will. Ich will nicht Rennen fahren, wenn wir nicht konkurrenzfähig sind. Ich will an die Spitze zurück und will zu Grands Prix kommen, bei denen ich davon ausgehen kann, dass wir sie gewinnen können. Bei den letzten vier Rennen war das nicht der Fall und da will ich wieder hin.»

Das erste Ziel sei jetzt, aus den vorderen Reihen zu starten, erst dann werde man daran denken, Boden im Kampf um den Titel gut zu machen, sagte der Brite. «Ich möchte, dass unsere Fahrer wieder auf dem Podium stehen und auch wieder auf die oberen Stufen kommen», sagte er gegenüber Autosport. «Daran denke ich und das ist es, was wir tun müssen: Ein Schritt nach dem anderen.»

Immerhin sei McLaren ein Team, von dem man erwarte, dass es an der Spitze mitfahre, sagte Whitmarsh. «Mir gefällt es nicht besonders, zu Rennen zu fahren, bei denen man nicht glaubt, dass man sie gewinnen kann. Daher will ich wieder an den Punkt kommen, an dem man Donnerstags ankommt und davon ausgeht, dass man gewinnen kann.»

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