Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Williams-Holding hat ihre Geschäfts-Zahlen präsentiert. Im Kerngeschäft Formel 1 ist eine Umsatz-Steigerung auf 149 Mio Euro erreicht worden, aber dennoch konnte das einen Verlust von 6 Mio Euro der ganzen Gruppe nicht verhindern.
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Der Rennstall – in der Saison 2013 noch ohne WM-Punkte – erklärt dies mit einer Änderung der Buchhaltung, was einen wesentlichen Einkommens-Posten angehe. Genauer wird darauf aber nicht eingegangen. Hintergrund: Williams hat im vergangenen Jahr mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone ein neues Abkommen unterzeichnet, welches den Traditions-Rennstall zur weiteren Teilnahme an der Formel-1-WM verpflichtet. Ecclestone hat mit allen Rennställen entsprechende Abkommen unterzeichnet, sie sind Teil des neuen, so genantenn Concorde-Abkommens – jenes hoch geheimen Schriftstücks, das sie wirtschaftlichen und sportlichen Zusammenhänge des Dreiecks FIA (Autoverband), CVC (Rechtehalter am Sport, ausgeführt durch Ecclestones Firma FOM) und den Rennställen regelt.
Williams hat durch die Unterschrift 11,3 Mio Euro zugesichert erhalten. Die fallen jedoch an die Rechtehalter zurück, sollte Williams bis 2015 aus der Formel 1 verschwinden. Aus diesem Grund kann die Gruppe diesen Betrag nicht in die Bilanz mit einbeziehen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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