Force-India-Pilot Sutil: Kritik an Pirelli

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Adrian Sutil: «Nur weil ein paar Teams Probleme haben, muss man nicht alles ändern»

Adrian Sutil: «Nur weil ein paar Teams Probleme haben, muss man nicht alles ändern»

Formel-1-Rückkehrer Adrian Sutil kritisierte vor dem ersten freien Training in Monaco die Pläne von Reifenausrüster Pirelli, die Konstruktion der Walzen zu verändern.

Force India profitierte in diesem Jahr bislang von den Reifenproblemen der Gegner. Das kleine Privatteam aus Silverstone gehört zu jenen wenigen Mannschaften, die mit den italienischen Gummis gut zurecht kommen. Dass Pirelli nun die Konstruktion anpassen will, kommt beim Team von Kingfisher-Mogul Vijay Mallya entsprechend schlecht an.

Formel-1-Rückkehrer Adrian Sutil erklärte vor dem ersten freien Training zum Monaco-GP: «Es kommt darauf an, ob diese Änderungen aus Sicherheitsgründen vorgenommen werden. Wenn Pirelli die Mischungen ändert, wäre das nicht regelkonform. Nur weil jetzt ein paar Teams damit Probleme haben, sollte man nicht alles ändern. Ich komme damit gut zurecht, ich würde also eine Änderung nicht begrüssen. Die Rennen sind spannend, das wollte man ja so. Sonst kann man gleich wieder solche Reifen bauen wie zu Zeiten von Bridgestone, mit denen man ein ganzes Rennen durchfahren konnte. Das kann Pirelli auch.»

Der ehemalige GP-Pilot und heutige Sky-TV-Experte Marc Surer weiss: «Warum gibt Pirelli Geld aus für die Formel 1? Natürlich auch für Werbung. Und zu viel schlechte Kritik ist nicht gut. Die Mischung darf Pirelli aber nicht einfach ändern, es sei denn, es geschieht aus Sicherheitsgründen. Nun haben wir bei Felipe Massa und zuletzt bei Paul di Resta gesehen, dass sich die Lauffläche der Reifen ablösen kann. Das ist natürlich ein Sicherheitsrisiko. Wenn dir beim nächsten Rennen in Kanada bei 330 km/h der Reifen auseinanderfliegt – mein lieber Mann! Es ist also richtig, dass Pirelli reagiert.»

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