Nürburgring: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Im Juli geht es am Nürburgring wieder zur Sache

Im Juli geht es am Nürburgring wieder zur Sache

In vier Wochen gastiert die Königsklasse wieder in der Eifel. Die Vorbereitungen für das große Ereignis stellen die Organisatoren vor einige Herausforderungen.

Vom 4. bis 7. Juli 2013 geht es am Nürburgring wieder rund, wenn der Grand Prix von Deutschland auf der Tradionsstrecke sein Gastspiel gibt. Die Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH ist allerdings bereits seit beinahe sechs Monaten mit den Planungen beschäftigt, auch wenn es erst knapp zwei Wochen vor dem Rennen in die heiße Phase geht.

Während die Teams noch in Silverstone zum Grand Prix von Grossbritannien sind, werden in der Eifel im Eiltempo die Hospitality für die VIP-Gäste, der Paddock Club und die verschiedenen Hospitality-Einrichtungen der Formel-1-Teams aufgebaut. Für die Anlieferung des Team-Materials kommen alleine rund 250 LKWs zum Einsatz und, damit die Teams auch alle an Strom- und Datennetze angeschlossen werden können, werden rund fünf Kilometer Kabel neu verlegt.

Für die Besucher werden an die 100 Hinweistafeln rund um die Strecke aufgestellt und es stehen im Umfeld des Nürburgrings rund 68.000 Pkw-Parkplätze zur Verfügung. Um Staus so weit wie möglich zu vermeiden, gilt am Sonntag nach dem Rennen eine temporäre Einbahnstraßenregelung auf der B 258, B 412 und L 94. Außerdem gibt es über 30 Helikopter-Stellflächen rund um den Ring, so dass es auch im Luftraum zu keinen Verzögerungen kommt.

Für die Zuschauer werden als Service elf zusätzliche Videowände für Live-Bilder auf dem gesamten Gelände aufgestellt und die bereits vorhandenen Tribünen mit weiteren 8.000 Sitzplätzen ergänzt. Für das leibliche Wohl während des Wochenendes sorgen insgesamt 39 Imbiss- und 30 separate Getränkestände. Weiterhin gibt drei Sanitär Camps und 200 Mobiltoiletten für die Fans.

Da auch die Planung des Ordnungspersonals zu den Aufgaben des Nürburgrings gehört, werden neben 300 Polizeibeamten auch mehr als 1.000 Helfer auf den Park- und Campingplätzen, bei den Tribünen und im Fahrerlager im Einsatz sein. Für den Fall der Fälle stehen fünf Rettungswagen, zwei Notarztwagen, zwei Rettungshubschrauber und etwa 100 medizinische Ersthelfer parat.

200 Streckenposten rund um den Kurs werden unter anderem mit 481 Flaggen, 58 Safety Car-Schildern, 103 Besen, 288 Kanistern Ölbindemittel, 283 Feuerlöschern sowie 75 Feuerhaken ausgestattet sein. An kritischen Stellen stehen außerdem fünf Abschleppwagen, vier Traktoren, sieben Kehrmaschinen und 17 Teleskopstapler zur Verfügung.

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