Ross Brawn: «Hitze bleibt ein Problem für Mercedes»
Nur eine Woche nach der sehr guten Vorstellung in Silverstone hat Mercedes in Deutschland wieder Probleme mit dem Reifen gehabt. Teamchef Ross Brawn erklärt wieso.
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Lewis Hamilton und Nico Rosberg fuhren beim Grand Prix von Deutschland hinterher – die Reifen boten zu wenig Haftung. Teamchef Ross Brawn gab zu, dass die Sperre vom Test in Silverstone, bei dem die Konkurrenz Reifen für Ungarn testet, teuer zu stehen kommt.
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Aus diesem Grund arbeitet Mercedes weiterhin daran, wenigstens für einen Tag lang zugelassen zu werden. Mercedes-Rennchef Toto Wolff spielt die Trumpf-Karte Sicherheit: "Es kann nicht sein, dass wir auf dem Hungaroring mit einem Reifen antreten müssen, den wir nicht kennen." Zurück zum Nürburgring: Brawn sagt, dass die hohem Temperaturen am Sonntag dem Mercedes in Sachen Reifenbehandlung nicht entgegen kamen. Aber auch das Verbot des Seiten-Tausches (linke Hinterreifen nach rechts und umgekehrt) spielt eine Rolle. "Dieses Umdrehen half uns, und das können wir jetzt nicht mehr. In Silverstone war es überdies nicht so warm, Montreal war auch nicht warm, und wir sagten immer, wir brauchen ein heißes Rennen, um zu sehen, wo wir wirklich stehen."
"Die Reifen zu vertauschen, war ein guter Weg, die Belastung in den Reifen auszugleichen. Man konnte sie im Qualifying einsetzen, dann wechseln und fürs Rennen länger brauchen. Mit diesen Reifen sind wir wieder übers Temperaturlimit gekommen und hatten darunter zu leiden."
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"Der erste Teil des Rennens war ziemlich schrecklich, was das angeht. Im zweiten Teil ließ das Gewicht des Benzins nach, es kühlte etwas ab und wir kamen wieder ins optimale Betriebs-Fenster zurück. Das zeigt nur, in was für einer Krise wir stecken."
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