Vettel über Sauber-Probleme: «Das macht mich traurig»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel und Peter Sauber 2007

Sebastian Vettel und Peter Sauber 2007

Der dreifache Weltmeister gab 2007 in Indianapolis (USA) sein Formel-1-Debüt – in einem Sauber-Rennwagen. Umso trauriger ist er jetzt über die Nachrichten aus der Schweiz.

In der deutschen Medienwelt scheint das Schweizer Sauber-Team tot und begraben zu sein. Da ist von einer Schuldenlast in Höhe von 100 Millionen zu lesen, von einem Ultimatum des langjährigen Motorenpartners Ferrari, von der unausweichlichen Pleite. «Alles Unsinn», sagt Teamgründer Peter Sauber dazu und bricht die Haus-Regel, die exakte finanzielle Lage grundsätzlich nicht zu kommentieren. Der Zürcher beteuert, dass solche Zahlen nicht stimmen und es auch kein Ultimatum aus Maranello gebe. Einer, der die besorgniserregende Entwicklung der vergangenen Wochen mitverfolgt, ist nicht nur wegen seines Schweizer Wohnsitzes ein Freund des Hauses – Sebastian Vettel. Er hat vor sechs Jahren in Indianapolis den ersten seiner 110 Grands Prix für die Sauber bestritten (und holte als Achter gleich seinen ersten WM-Zähler), bevor er zu Toro Rosso wechselte und von dort zu Red Bull Racing.

Der Formel-1-Champion sagt: «Natürlich bin ich sehr betroffen über die ganzen Geschichten, denn ich kenne das Team ja sehr gut von früher. Seither hat sich das Herz des Teams nicht verändert. Daher wünsche ich dem Team nur das Allerbeste und dass sich bald jemand finden lässt, der ordentlich in den Rennstall investiert.»

Die Finanzen sind in der Formel 1 auf einmal ein grosses Thema: nicht nur Sauber befindet sich in finanzieller Schräglage, sondern mehr als die Hälfte aller Rennställe gilt als unterfinanziert. Nur Red Bull Racing, Ferrari, McLaren, Mercedes und Toro Rosso sind ohne Sorgen. Haben wir in der Formel 1 eine Zweiklassen-Gesellschaft?

Sebastian Vettel findet: «Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, gab es schon immer so etwas wie eine Zweiklassen-Gesellschaft. Das ist nichts Neues für die Formel 1, und es ist auch nicht neu, dass es einem oder mehreren Teams nicht gut geht.»

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