Red Bull Racing: Sebastian Vettel hat nichts zu sagen

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Sebastian Vettel wird Christian Horner nicht sagen, wen er anheuern soll

Sebastian Vettel wird Christian Horner nicht sagen, wen er anheuern soll

Teamchef Christian Horner, Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko und Dietrich Mateschitz werden entscheiden, wer 2014 neben Sebastian Vettel bei Red Bull Racing fährt.

Nach dem Grand Prix von Malaysia und der Überholaffäre von Sebastian Vettel gegen seinen Teamkollegen Mark Webber behaupteten böse Stimmen schon, dass der Dreifachweltmeister in seinem Team das Sagen habe. Auch wenn das sicher nicht ganz ernst gemeint war, fest steht auf alle Fälle, dass der Heppenheimer bei der Wahl seines neuen Teamkollegen auf keinen Fall mitreden wird.

Seitdem Mark Webber verkündet hat, dass er die Formel 1 Ende des Jahres verlassen und für Porsche in der Langstreckenweltmeisterschaft und in Le Mans fahren werde, gibt es heftige Spekulationen, wer denn der Nachfolger des Australiers werden könnte.

In der Pole Position steht bisher Kimi Räikkönen, dessen Vertrag mit Lotus Ende dieser Saison ausläuft. Der Finne betont aber immer wieder, dass er noch nicht an nächstes Jahr denke und sich zu gegebener Zeit entscheiden werde. Für den 33-Jährigen würde sprechen, dass er zweifellos einer der besten Fahrer im Feld ist und nebenbei noch ein guter Freund von Sebastian Vettel. Außerdem kämpft sein momentanes Team Lotus mit immensen finanziellen Problemen und ob die rechtzeitig gelöst werden können, bleibt abzuwarten.

Neben Räikkönen hat sich auch Daniel Ricciardo für einen Platz im Weltmeisterteam empfohlen und als Red-Bull-Nachwuchs läge es nahe, dass der 23-jährige Australier, der 2013 bei Toro Rosso fährt, das Cockpit neben Vettel einnehmen wird.

Wer es schließlich sein wird, der mit Red Bull Racing 2014 in die neue Turbo-Ära gehen wird, wird der Vorstand entscheiden, sagt Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner: Er selbst, Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko und Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz. Sebastian Vettel habe kein Mitspracherecht. «Ich glaube auch, dass es ihm egal ist, wer kommt», sagte der Engländer gegenüber der F1 Times. «Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Fahrer gibt, dem er sich nicht stellen möchte und er hat auch nichts gesagt, wen er lieber als Teamkollegen hätte.»

Vettel würde sowohl Räikkönen als auch Ricciardo kennen, erklärte Horner. «Beide sind sehr schnelle Fahrer und würden für ihn eine Herausforderung darstellen, er hat aber nicht versucht, das Team in irgendeiner Richtung zu beeinflussen, in welche Richtung wir schauen sollten.»

Sollte es Kimi Räikkönen sein, dann würden beide den gleichen Status im Team haben, betonte der 39-Jährige. «Beide bekommen die gleichen Chancen. Es liegt an dem, was sie auf der Strecke leisten, was darüber entscheider, wer der führende Fahrer ist oder nicht und der führende Fahrer ist immer der, der die meisten Punkte hat.»

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