Toro Rosso: Entschuldigung für Ricciardo und Vergne

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Jean-Eric Vergne: Am Morgen noch Vierter, am Nachmittag nur noch Achtzehnter

Jean-Eric Vergne: Am Morgen noch Vierter, am Nachmittag nur noch Achtzehnter

Der Technische Direktor von Toro Rosso gesteht, dass das Team seinen Piloten im Qualifying zum Belgien-GP die Chance auf ein gutes Ergebnis geraubt hat.

Das Toro-Rosso-Duo erlebte im Qualifying zum Grossen Preis von Belgien eine böse Überraschung: Zum ersten Mal in diesem Jahr mussten beide Piloten nach den ersten 20 Minuten wieder aus dem Cockpit klettern. Jean-Eric Vergne fand sich auf dem enttäuschenden 18. Startplatz wieder. Sein Nebenmann Daniel Ricciardo, der 2014 für das Weltmeisterteam Red Bull Racing antreten wird, musste sich gar mit Startplatz 19 begnügen.

Vergne, der das dritte freie Training noch auf dem vierten Rang beendet hatte, klagte: «Was heute passiert ist lässt sich leicht erklären: Es war ein Fehler des Teams. Das darf nicht passieren, aber jeder liegt hie und da einmal falsch. Das ist natürlich frustrierend, denn das Auto war heute schnell genug für ein gutes Qualifying-Ergebnis – und zwar sowohl im Nassen als auch auf trockener Piste. Sobald ich die Box zum zweiten Mal verlassen hatte, wusste ich, dass ich in der Bredouille war.»

Und auch Ricciardo bestätigte: «Das war mehr als alles andere ein schlechtes Timing. Wir sind gleich zu Beginn des Qualifyings raus, und das lief gut, denn die Strecke war nass und es bestand die Möglichkeit, dass der Regen zunehmen würde. Wir hätten etwas länger warten sollen, bevor wir den zweiten Satz Intermediates-Reifen aufzogen. Stattdessen sind wir zu früh wieder auf die Strecke, und schon auf der zweiten Runde waren die Reifen durch. Dabei wärend die Streckenverhältnisse dann am Besten gewesen.»

Der Technische Direktor James Key gab denn auch unumwunden zu: «Irgendwie waren wir zur falschen Zeit am falschen Ort. Hätten wir Slicks aufziehen lassen sollen? Einige Teams, die für gewöhnlich am Ende der Startaufstellung stehen, gingen dieses Risiko ein, doch in unserem Fall war diese Entscheidung etwas schwieriger. Als Team müssen wir uns bei den Fahrern entschuldigen und herausfinden, was genau schief gelaufen ist, damit das nicht mehr passiert.»

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