Die Anwälte von Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone haben eine Fristverlängerung erwirkt, um neue Stellungnahmen zum Bestechungsverfahren einreichen zu können.
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Dieser Tage hätte die Entscheidung fallen sollen, ob das Oberlandesgericht München gegen Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone (82) der Prozess gemacht wird. Der Engländer ist wegen Bestechung sowie Anstiftung zur Untreue angeklagt. Es geht um die Veräusserung von Anteilen an der Formel 1 2005 zwischen der Bayerischen Landesbnak und der Investorenfirma CVC Capital Partners. Der damalige BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky – wegen Bestechung zu 18 Monaten Haft verurteilt – hatte im eigenen Prozess "Mr. Formula One" erheblich beschuldigt.
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Die Rechtsvertreter von Bernie Ecclestone haben nun eine Fristverlängerung erhalten, um zusätzliche Stellungnahmen zum Fall einreichen zu können. Margarete Nötzel, Pressereferentin des Oberlandesgerichts München, gegenüber den Kollegen des SID: "Die Richter wollen sich nicht unter Druck setzen lassen, die Entscheidung soll nicht übers Knie gebrochen werden." Zudem arbeitet Richter Peter Noll derzeit einen neuen Mitarbeiter ein. Der muss sich in die komplexe Sachlagen zuerst mal hinein arbeiten. Es wird erwartet dass das Oberlandesgericht München anfangs des kommenden Jahres über eine Prozessaufnahme befindet.
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