Alles läuft für Weltmeister und WM-Leader Sebastian Vettel: Neunter Saisonsieg 2013 beim Japan-GP, nun reicht ihm in Indien Rang 5 zum Titel, selbst wenn Alonso siegt.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Die WM-Entscheidung ist verschoben, aber am Ausgang des Titelrennens zweifelt keiner: Nach dem 35. GP-Sieg von Sebastian Vettel (und seinem vierten von Vettel nach 2009, 2010, und 2012) braucht der Deutsche beim kommenden Indien-GP nur noch zehn Punkte, um den Titel zu gewinnen - selbst wenn sein letzter WM-Rivale, Fernando Alonso, für Ferrari gewinnen würde.
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Vettel jagt weiter Rekorde: Fünfter GP-Sieg in Folge, mehr haben nur geschafft - Alberto Ascari 1952/1953 (neun Siege), Michael Schumacher (2004/7) und Jim Clark (1965/6). Fünf Siege in Folge errangen auch Nigel Mansell 1992 und Jack Brabham 1960. "Ichiban! Ichiban!" brüllte Vettel in der Auslaufrunde in den Funk, japanisch für: Erster. Und dabei hätte alles so leicht komplett schief laufen können.
Vettel nach dem Rennen: "Mein Start war wirklich schlecht, dann berühre ich den Wagen von Lewis Hamilton. Ich hatte Angst, dass mein Frontflügel beschädigt worden sei, aber zum Glück musste ich deswegen nicht an die Box."
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Ex-GP-Pilot Johnny Herbert: "Für mich gab es zwei rennentscheidende Situationen, die den Weg für Sebastian ebneten. Mark hätte die Führung übernehmen müssen, um eine ideale Ausgangslage zum Sieg zu haben, das hat nicht funktioniert. Im letzten Rennsegment hätte Mark überdies Grosjean schneller überholen müssen, um noch eine Chance haben, auf Vettel aufzuschliessen und ihm möglicherweise den Sieg streitig zu machen. Schade, dieses Duell hätte ich gerne gesehen!"
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Aber es war nicht nur das. Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing: "Mark hat seine Reifen etwas mehr verbraucht als Sebastian im ersten Rennteil. Also beschlossen wir, Webber auf einen Dreistopper umzupolen, um eine Chance zu erhalten, Grosjean zu schnappen. Sebastian konnte den Reifen besser Sorge tragen. Wir hatten erwartet, dass unsere beiden Fahrer zum Schluss des Rennens ganz dicht beieinander liegen würden, aber das ist nicht passiert."
Vielleicht war das Horner gar nicht so unangenehm: Webber hätte alles für den Sieg getan, mit viel Schützenhilfe hätte Sebastian Vettel sicher nicht rechnen müssen. Der gegenwärtige und künftige Weltmeister Sebastian Vettel sagt: "Nach dem Zwischenfall mit Hamilton musste ich mit den Reifen sehr vorsichtig umgehen. Zum Glück war mein Auto schnell genug, dass ich es mir leisten konnte, auf die Reifen zu achten."
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Nochmals die Ausgangslage für Indien: Vettel liegt mi 297 zu 207 Punkten 90 Zähler vor Fernando Alonso. Das bedeutet fürs kommende Rennen - platziert sich der Weltmeister auf den Rängen 1 bis 5, hat er seinen Titel erfolgreich verteidigt, ungeachtet dessen, was Alonso in Indien gelingt. Um die Titelhoffnung nach Abu Dhabi weiterzutragen, müsste es Alonso in Indien gelingen, 16 Punkte auf Vettel gutzumachen. Der Spanier müsste mit 74 Punkten Rückstand oder weniger nach Arabien zu reisen, um noch eine mathematische Chance auf den Titel zu haben. In der gegenwärtigen Form von Red Bull Racing und Ferrari ist das schwer vorstellbar ...
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