Die neue Formel 1: So wird künftig gespart

Von Mathias Brunner
Die Formel1 muss sparen.

Die Formel1 muss sparen.

Der Motorsport-Weltrat hat ein umfangreiches Sparpaket abgenickt, welches schon ab 2009 greifen wird. Die wichtigsten Massnahmen:

Saison 2009

Motor

Die Motoren müssen neu drei Rennwochenenden halten.

Jeder Fahrer hat insgesamt nur acht Motoren für die Rennsaison.

Das Drehzahllimit wird bei 18000/min liegen.

Feinarbeit ist nur nach im Ansaugtrakt und an der Einspritzung erlaubt.

Renault darf am Motor nachrüsten, die anderen Triebwerke bleiben unverändert.

Über die Saison darf ein Team nur noch 20 Motoren verwenden.

Testfahrten

Testfahrten innerhalb der Saison sind nur noch am GP-Wochenende erlaubt.

Aerodynamische Forschung

Ab 1. Januar sind nur noch Windkanäle mit Modellen bis 60 Prozent Grösse und Geschwindigkeiten bis 50 Metern pro Sekunde erlaubt.

Fabrik

Die Werke werden für sechs Wochen pro Jahr geschlossen.

Rennwochenende

Die Teams werden dank einiger Massnahmen mit weniger Personal auskommen müssen.

Spektakel

Es wird eine Untersuchung angeregt, um herauszufinden, was die Fans davon halten, statt einer Punktewertung Medallien zu vergeben (eine Idee von Bernie Ecclestone, die Red.).

2010

Motoren müssen unabhängigen Rennställen für weniger als 5 Millionen Euro zugänglich gemacht werden.

Diese Motoren sind auch 2011 und 2012 im Einsatz.

Gemäss Machbarkeit wird der Einsatz einer vereinheitlichten Kraftübertragung erwogen.

Funk und Datenübertragung werden standartisiert.

Reifenwärmer werden verboten.

Tankstopps werden verboten.

Eine Verringerung der Renndistanz wird erwogen (gemäss dem Ergebnis einer Marktstudie).

KERS

Ist 2009 erlaubt, aber nicht vorgeschrieben. Für 2010 wird ein standartisiertes KERS für alle Autos abgeklärt.

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