Adrian Sutil: «Pastor Maldonado ist eine Gefahr»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Für Adrian Sutil war das Rennen in Austin schon nach wenigen Metern beendet

Für Adrian Sutil war das Rennen in Austin schon nach wenigen Metern beendet

Adrian Sutil war nach dem Grand Prix der USA stinksauer. Schon in der ersten Runde schickte ihn Williams-Pilot Pastor Maldonado in die Leitplanke.

Adrian Sutil ging von Startplatz 17 in den Grand Prix der USA, hinter ihm in der Startaufstellung stand Pastor Maldonado auf Rang 18 und schon auf der Gegengeraden krachte es. Während der Williams-Pilot weiterfahren konnte und am Ende 17. wurde, war das Rennen für den Deutschen nach einem heftigen Einschlag in die Leitplanken beendet. Ein Unfall, der in Sutils Augen hätte vermieden werden können, wenn ihm der Venezolander mehr Platz gelassen hätte.

«Ich hatte einen guten Start und machte ein paar Plätze gut und war auf der Gegengeraden vor Maldonado. Aus irgendeinem Grund berührte er mein rechtes Hinterrad und ich verlor sofort die Kontrolle über das Auto und krachte in die Streckenbegrenzung», erklärte Sutil nach seinem frühen Aus. «Ich verstehe wirklich nicht, wieso er so nah an mir dran war, denn die Strecke ist da sehr breit. Ich war auf meiner Linie und rechts und links war jede Menge Platz.»

Zweikämpfe mit Pastor Maldonado seien gefährlicher als mit anderen Fahrern, fuhr der Deutsche fort. «Wann immer man nahe an ihm dran ist, bremst er 50 Meter später als alle anderen und geht dann manchmal über Limit. Viele Fahrer hatten schon Zwischenfälle mit ihm. Ich glaube, es wäre gut, wenn er sich manchmal etwas zurücknehmen würde. Das kann nämlich gefährlich werden.»

Mit dem 28-Jährigen zu reden, habe aber keinen Sinn, meinte Sutil. «Das habe ich schon ein paar Mal versucht, aber er ist auf einem anderen Planeten. Bei dem Unfall in Spa, als er in Paul di Resta reinfuhr, sagte er, es sei unsere Schuld. Für mich ist die Sache erledigt.»

Pastor Maldonado sah die Situation jedoch anders und meinte, es sei ein normaler Rennunfall gewesen. «Es war recht seltsam. Ich hatte nicht erwartet, dass wir uns berühren. Wir waren Seite an Seite und ich habe auf der Geraden etwas an Boden verloren, weil er an mir vorbei fuhr», beschrieb der Williams-Pilot die Situation. «Entweder hat er mich nicht gesehen, oder er dachte, dass er ganz vorbei wäre. Mein Frontflügel war da und wir haben uns berührt. Ich habe nichts gegen ihn und es ist sehr schwer zu sehen, wenn die Autos nebeneinander sind. Es ist mir auch in der Vergangenheit schon passiert, das ist nichts Großes.»

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