Räikkönen (Ferrari): «Jerez-Bestzeit ist wertlos»

Von Mathias Brunner
Formel 1

Das war zu erwarten: Kimi Räikkönen ist über die Rückkehr ins Ferrari-Comeback und von der Bestzeit beim Wintertestbeginn in Jerez (Spanien) nicht eben aufgewühlt.

Die Frage zauberte selbst langjährigen Formel-1-Journalisten ein Lächeln ins Gesicht. Ein Berichterstatter wollte von Kimi Räikkönen wissen, von welchen Emotionen er übermannt gewesen sei, als er endlich wieder in einem Ferrari die Boxengasse hinunterfuhr. Kimi: «Ferrari ist wie jedes andere Team. Nur dass ich eben schon mal für Ferrari gefahren bin.» Was haben wir ihn vermisst, unseren Kimi Räikkönen. Wie zu erwarten war, ist er auch vom Rest des Tages jetzt nicht zu Tränen gerührt.

Kimi, welches sind deine ersten Eindrücke von der neuen Formel-1-Generation?

Die grösste Herausforderung besteht darin, alle Systeme dazu zu bringen, in Einklang zu arbeiten. Da gibt es tausend Details, die es zu beachten gilt, und das ist ungleich komplizierter als früher.

Was kannst du über das Fahren an sich sagen?

Ich empfinde das jetzt nicht als grundlegend anders als zuvor. Allerdings haben wir jetzt erst einen Tag hinter uns, und der Weg nach Australien ist lang. Wir haben viel Arbeit vor uns. Aber ein Auto, das fährt, ist derzeit grundsätzlich nicht so übel. Klar wollten auch wir heute mehr machen, aber als Basis ist das schon mal ziemlich brauchbar gewesen.

Findest du, das Fahren erfordert ein anderes Niveau an Aufmerksamkeit?

Generell könnte ich gut damit leben, etwas weniger Knöpfe drücken zu müssen. Aber auch das ist jetzt nicht viel anders als im vergangenen Jahr.

Wir sind ein wenig überrascht davon, wie wenig generell gefahren worden ist. Was denkst du darüber?

Aber wir stehen ja noch ganz am Anfang. Die Tatsache, dass wir jetzt am meisten gefahren sind oder die schnellste Zeit gefahren haben, das sagt überhaupt nichts aus.

Was hältst du vom Sound?

Die Regeln sind wie sie sind, der Sound ist wie er ist. Es gibt keinen Grund, über die neue Turbo-Generation zu lamentieren.

Es gab heute viel zu lernen, es war die Rückkehr in dein Weltmeister-Team. Ist das ein besonders emotionaler Tag für dich?

Nö. Das ist ein normaler erster Tag. Die neuen Regeln bedeuten, dass der ganze Rennstall einen unglaublichen Haufen Arbeit zu bewältigen hat. Für den Fahrer ist es vielleicht am einfachsten. Aber wie gesagt – ich empfinde das Fahren jetzt nicht als grundsätzlich anders.

Ihr seid gut zehn Sekunden langsamer als vor einem Jahr. Was bedeutet das?

Nichts. Was diese Autos wert sind, werden wir zum ersten Mal beim zweiten Bahrain-Test sehen. Und dann in Australien. Das sind komplett andere Autos, da sind Vergleiche mit den letztjährigen Fahrzeugen wenig wert.

Wie geht es deinem Rücken nach der Operation im Herbst?

Heute hatte ich keine Beschwerden. Ich erwarte auch nicht, dass die zurückkommen.

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