Maria de Villota: Tote Pilotin als Sportidol geehrt

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Spanien gedenkt Maria de Villota

Spanien gedenkt Maria de Villota

Im Juli gedenkt Spanien mit einer sechstägigen Veranstaltung der ehemaligen Formel-1-Testpilotin Maria de Villota, die im vergangenen Jahr im Alter von erst 33 Jahren plötzlich verstarb.

Am 11. Oktober 2013 verstarb Maria de Villota an den Spätfolgen ihres schweren Unfalls im Juli 2012 bei einem Test mit Marussia, bei dem sie auch ihr rechtes Auge verloren hatte. Die Spanierin ist in ihrer Heimat aber noch lange nicht vergessen. Vom 1. bis 6. Juli findet in Santander das «Legado María de Villota» statt, eine Reihe von Veranstaltungen wie ein Kongress, ein Seminar und verschiedene sportliche Aktivitäten, die den Wert des Sports betonen sollen.

Neben hochkarätigen Politikern und Vertretern verschiedener wohtätiger Organisationen werden auch der Vater von Maria de Villota, der ehemalige Rennfahrer Emilio de Villota, und einige Familienmitglieder aus Madrid nach Santander kommen.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Kongress «Lo de Que de Verdad Importa» am 1. Juli im Sportpalast, an dem auch Nando Parrado, ein Überlebender des Flugzeugunglücks in den Anden teilnehmen wird. Außerdem wird Kyle Maynard dabei sein, der bereits den Kilimandscharo bestiegen hat, obwohl er weder Arme noch Beine hat und auch Jorge Font, der trotz seiner Behinderung achtmaliger Wasserski-Meister wurde.

Am nächsten Tag wird es ein Seminar an der Internationalen Universität Menéndez Pelayo geben und vom 3. Juli bis 6. Juli Sportveranstaltungen zu wohltätigen Zwecken wie Segeln, Fechten und Basketball. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei, außer beim «Bautismo del Mar» und bei der «Milla María de Villota» am 6. Juli, bei denen die Einschreibegebühr zwei Euro beträgt, die an die «Fundación Ana Carolina Díez Mahou» gehen.

Miguel Cardenal betonte bei der Präsentation in Madrid, dass Maria de Villota eine «großartige Sportlerin» und durch ihre Erfolge eine «Pionierin» auf vielen Gebieten war. Sie sei nicht nur «eine Größe durch ihre Erfolge im Sport gewesen, sondern auch aufgrund der Werte, die sie vertrat. Sie lebte uns auch Lebensfreude vor und, dass das Leben ein Geschenk ist», sagte der Präsident des CSD.

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