Toto Wolff (Mercedes): «Nico Rosberg hatte Pech»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erklärt, warum sein Schützling Nico Rosberg am Trainingsfreitag vor dem Spanien-GP so viel langsamer war als sein Teamkollege Lewis Hamilton.

Dass Mercedes-Pilot Lewis Hamilton im ersten freien Training zum Spanien-GP die schnellste Runde drehte, lag nach dem Ausfall von Teamkollege Nico Rosberg auf der Hand – schliesslich waren die Silberpfeile auch in Spanien eine Klasse für sich (mehr dazu lesen Sie HIER, HIER und HIER). Doch auch am Nachmittag war der Weltmeister von 2008 mehr als vier Zehntel schneller als sein deutscher Nebenmann unterwegs.

Mit gutem Grund, wie Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff hinterher erklärte: «Es war Pech, dass wir heute Vormittag ein Problem mit dem ERS-Kühlsystem hatten. Das hat Nico Zeit auf der Strecke gekostet, er konnte sich davon aber am Nachmittag gut erholen. Bei Lewis verlief der Tag runder. Er zeigte durchweg eine starke Performance und hatte am Nachmittag eine gute Rennsimulation auf dem Option-Reifen. Leider kam Nico in den Verkehr, als er das gleiche Programm absolvierte. Somit ist es schwieriger, sein Tempo genau zu analysieren.»

Trotzdem fällt die Tagesbilanz des 42-jährigen Wieners positiv aus: «Mit Blick auf das Verständnis für die relative Leistung der verschiedenen Teams ist Barcelona ein Meilenstein in dieser Saison. So gesehen können wir mit dem ersten Tag ziemlich zufrieden sein. Insgesamt scheinen wir eine gute Basis-Abstimmung zu haben. Das ist wichtig, weil wir wissen, wie fordernd dieses Rennen für die Reifen sein kann. Unsere neuen Teile scheinen bislang gut zu funktionieren und wir werden heute Nacht weiter Druck machen, um herauszufinden, wo wir noch mehr Leistung für das Qualifying und das Rennen herausholen können.»

Mercedes-Technikdirektor Paddy Lowe bestätigte: «Wir haben heute Vormittag auf Nicos erster Ausfahrt ein Problem mit seinem Hybrid-System festgestellt, das ihn leider den Rest des Trainings kostete. Es dauerte so lange, bis wir es behoben haben. Lewis hatte hingegen ein gutes, fehlerfreies Training und konnte sein Programm komplett absolvieren. Das verschaffte uns einen grundlegenden Eindruck von der Fahrzeugbalance und dem Tempo. Beide Fahrer hatten ein problemloses zweites Training am Nachmittag.»

Der Brite zählt auf: «Zu Beginn konzentrierten wir uns auf Runs mit weniger Benzin, um uns so mit den Reifen auf die Qualifying-Probeläufe vorzubereiten. Danach konnten wir die Ausdauer der Option-Reifen auf längeren Ausfahrten ausprobieren. Das lieferte uns einige sehr gute Informationen für Sonntagnachmittag. Insgesamt war es ein ermutigender Start ins Wochenende.»

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