Nico Hülkenberg: «Monaco ist das Ereignis des Jahres»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Nico Hülkenberg hofft auf weitere Punkte in Monaco

Nico Hülkenberg hofft auf weitere Punkte in Monaco

Force-India-Pilo Nico Hülkenberg, der Sechstplatzierte der Fahrerwertung, will in Monaco die nächsten Punkte holen. Am Ende des Jahres können jedes Rennen den Unterschied machen, sagt der Emmericher.

In den ersten fünf Saisonrennen kam Nico Hülkenberg jedes Mal in den Punkterängen ins Ziel. Insgesamt holte der Emmericher 37 Zähler und hatte so einen großen Anteil daran, dass sein Team Force India auf Rang 4 der Herstellerwertung momentan besser platziert ist als je zuvor in seiner siebenjährigen Geschichte.

In Spanien schaffte Hülkenberg es allerdings nur auf Platz 10, regelmäßig Punkte zu holen, auch wenn das Auto einmal nicht so stark ist, sei aber sehr wichtig für sein Team, sagt der Deutsche.

«Es hält den Schwung aufrecht und zeigt, dass wir auch an einem schwierigen Tag Punkte holen können», erklärt Hülkenberg. «Es zeigt, dass wir konstant sind, was wichtig ist, damit wir unsere Position in der Meisterschaft halten können. Wir befinden uns im Kampf mit einigen sehr starken Teams und am Ende der Saison könnte es entscheidend sein, dass wir in jedem Rennen Punkte holen können.»

Den nächsten Schritt beim Punktesammeln will der 27-Jährige am kommenden Wochenende in Monaco machen. «Das ist das Ereignis des Jahres. Wenn man da ankommt und über die Brücke zu den Boxen geht, dann steigt der Herzschlag. Dieser Ort mit seinen Häusern, der Umgebung und den Bergen ist erstaunlich», schwärmt Hülkenberg. «Das größte Nervenkitzel ist es aber, um die Strecke zu fahren, denn die ist einzigartig und verschafft einem die größte Aufregung des Jahres.»

Neben dem Grand Prix von Singapur, ebenfalls einem Stadtrennen, sei Monaco das härteste Rennen des Jahres, findet der Force-India-Pilot. «Man kann während einer Runde keine einzige kurze Pause machen, denn es folgt Kurve auf Kurve. Die Geraden sind auch sehr kurz und für so eine enge Strecke fährt man Hochgeschwindigkeit. Besonders die Passage um das Schwimmbad, die sehr schnell ist und die beiden Rechtskurven vor dem Tunnel.»

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