Felipe Massa: «Ins Ziel kommen wird schwer»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Am Mittwoch hatte Felipe Massa noch eine der leichteren Aufgaben: Autogarmme geben

Am Mittwoch hatte Felipe Massa noch eine der leichteren Aufgaben: Autogarmme geben

Williams-Pilot Felipe Massa glaubt, dass das Rennen am kommenden Wochenende der einer schwierigsten Grand Prix in dem kleinen Fürstentum an der Côte d'Azur werden wird.

In der Formel 1 sind sich zwar selten alle einig, darin, dass die neuen Turboautos in Monaco eine ganz besondere Herausforderung darstellen werden, herrscht jedoch allgemeine Übereinstimmung. Fehler in dem Leitplanken-Dschungel durch Monte Carlo sind sowieso an der Tagesordnung und durch den zusätzlichen Schub des Turbos und den geringeren Abtrieb sind die Autos 2014 noch nervöser als ihre Vorgänger.

«Ich glaube, das wird eines der schwierigsten Rennen in Monte Carlo überhaupt», fürchtet auch Felipe Massa, dem das Glück in dieser Saison bisher noch nicht sehr hold war. Erst zwei Mal, in Malaysia und Bahrain, konnte der Brasilianer als Siebter Punkte holen und trotz aller Zuversicht für das kommende Wochenende weiß er, dass auch Monaco eine Nullrunde werden könnte.

«Das wird ein Rennen, bei dem es nicht einfach wird, ins Ziel zu kommen. Erstens ist es Monaco, dann gibt es die neuen Regeln, total andere Autos, ein sehr hohes Drehmoment vom Motor und wenig Abtrieb. Es wird also nicht einfach, hier zu fahren, aber ich hoffe, das wir über das Wochenende eine beständige Leistung bringen können», erklärte Massa am Mittwoch.

Aus all den genannten Gründen würden die Autos in diesem Jahr viel öfter quer stehen als bisher und gerade in Monaco sei das natürlich ein Problem, sagt der Brasilianer. Dass er und sein Teamkollege Valtteri Bottas mit den Mercedes und Red Bull Racing um die Spitze kämpfen können, glaubt er nicht, der Kampf an der Spitze werde aber sicher sehr eng.

«Wenn man bedenkt, wie sich Red Bull Racing vom ersten Rennen bis jetzt verbessert hat und wie stark sie in Barcelona im letzten Sektor waren, könnte das vielleicht die beste Strecke für Red Bull Racing sein», glaubt der 33-Jährige. «Ich weiß nicht, ob sie es vor die Mercedes schaffen oder nicht, aber ich glaube, dass es für sie der beste Kurs werden könnte.»

Nach Red Bull Racing sieht Massa aber gleich Williams als nächste Verfolger der Silberpfeile. «In Barcelona waren wir, glaube ich, auch nicht wirklich hinten. Ich glaube, wir waren bei der Musik und hoffe, dass wir mit den anderen Teams kämpfen können. Vielleicht sogar mit Red Bull Racing oder Mercedes. Wir müssen zuversichtlich sein!»

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