Daniel Ricciardo: «Wusste, ich kann Vettel packen»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Strahlemann Daniel Ricciardo stand auch in Monaco auf dem Podium

Strahlemann Daniel Ricciardo stand auch in Monaco auf dem Podium

Daniel Ricciardo zeigt sich selbstbewusst. Er habe schon vor der Saison gewusst, dass er Sebastian Vettel würde herausfordern können, sagt der Australier, der 2014 von Toro Rosso zu Red Bull Racing gekommen ist.

Gleich bei seinem ersten Rennen für Red Bull Racing in Melbourne stand Daniel Ricciardo als Zweiter auf dem Podium, das ihm jedoch nachträglich wieder aberkannt wurde. In Malaysia ging der Australier leer aus, nach zwei vierten Plätzen in Bahrain und China stand er in Barcelona und Monaco aber wieder zwei Mal als Dritter auf dem Siegerpodest und hat seinen Teamkollegen Sebastian Vettel in der Fahrerwertung überholt.

Er hätte zwar nicht gewusst, wie stark er sein würde, sagte Ricciardo jetzt, dass er Vettel würde unter Druck setzen können, hätte er aber schon vor Saisonbeginn geglaubt. «Ich hatte keine bestimmte Vorstellung, wie es laufen würde, wie die Ergebnisse aussehen würden oder wie es im Qualifying laufen würde, ich wusste aber, dass ich ein gewisses Talent habe und natürlich hatte ich auch schon etwas Erfahrung in der Formel 1», wird der 24-Jährige von Crash.net zitiert.

«Ich habe das Gefühl, dass ich mich jedes Jahr, oder sogar alle sechs Monate als Fahrer verbessere und weiter wachse, daher wusste ich auch vor der Saison, dass ich mit dem neuen Team und den Möglichkeiten, die ich da habe, in der Lage sein würde, Seb herauszufordern», erklärte Ricciardo.

«Hätte ich gedacht, dass es so gut läuft, wie es jetzt läuft? Ich weiß nicht», räumte er ein. «Ich wusste aber, dass ich, wenn ich das entsprechende Material hätte, zu Ergebnissen fähig sein würde. Glücklicherweise hat das Team das letzten September auch gesehen.»

Beim nächsten Grand Prix in Kanada glaubt Daniel Ricciardo aber nicht, dass er wieder so nahe an Mercedes dran sein könne, wie das in Monaco der Fall war, als er nur wenige Sekunden hinter Lewis Hamilton ins Ziel kam.

«Montreal ist auch ein Straßenkurs, leider sind die Geraden aber etwas länger und auf diesem Gebiet sind wir noch etwas im Hintertreffen. Das wissen aber alle und wir machen Fortschritte», sprach er die mangelnde Leistung der Renault-Aggregate gegenüber den Mercedes-Antriebseinheiten an.

«Ob es bis dahin genug sein wird? Ganz ehrlich, wahrscheinlich nicht, aber wir schließen auf und das ist alles, was wir momentan erwarten können. Wir müssen den Abstand verringern und Geduld haben. Mit ein bisschen Durchhaltevermögen werden wir das sicher schaffen.»

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