Formel-1-Reifen: Spielberg und Hockenheim wie Monaco
Formel-1-Reifenausrüster Pirelli hat die Mischungen für die nächsten Grands Prix bekannt gegeben: Beim Österreich- und Deutschland-GP kommen die gleichen Reifensorten wie in Monte Carlo zum Einsatz.
Für die Formel-1-Premiere auf dem Red Bull Ring stellt Reifenausrüster Pirelli den Rennställen die weichsten Slick-Mischungen zur Verfügung: Die Teams haben – wie schon am prestigeträchtigen Monaco-Rennwochenende – die Wahl zwischen den weichen und den extra-weichen Reifen. Der Red Bull Ring in Österreich umfasst einige enge, gewundene Passagen, die selbst bei langsamerer Fahrt viel mechanischen Grip erfordern. Ausserdem ist der Asphalt der Rennstrecke in der Steiermark nicht sehr rau.
Im Gegensatz dazu gehört Silverstone zu den schnellsten Kursen im WM-Kalender. Dort werden die Reifen stark belastet. Beim Grossbritannien-GP dürfen die Formel-1-Stars deshalb zwischen der harten und der Medium-Mischung wählen.
Der diesjährige Deutschland-GP findet auf dem Hockenheimring statt, der schnelle Geraden mit einem langsameren, technischeren Teil verbindet. Um in diesem Streckenabschnitt, der für eine gute Rundenzeit entscheidend ist, eine gute Leistung zu ermöglichen, bringt Pirelli auch wieder die beiden weichsten Slick-Mischungen mit.
Auch der Hungaroring ist eine relativ langsame Strecke, doch die heissen Wetterbedingungen setzen den Reifen dort besonders zu. Um ein möglichst grosses Arbeitsfenster der Walzen zu garantieren und so möglichst viele Strategie-Möglichkeiten zu bieten, bietet Pirelli dort die Medium- und die weichen Reifen an.
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