Jochen Mass: «Davon kann die Formel 1 nur träumen!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Jochen Mass ist ein regelmässiger Teilnehmer des Goodwood Festival of Speed

Jochen Mass ist ein regelmässiger Teilnehmer des Goodwood Festival of Speed

Der ehemalige Formel-1-Pilot Jochen Mass erklärt am Goodwood Festival of Speed, was das Motorsport-Event des Jahres so besonders macht und erinnert sich an die Anfänge seiner Motorsport-Karriere zurück.

Wie viele Formel-1-Veteranen gehört auch Jochen Mass zu den langjährigen Dauergästen des Goodwood Festival of Speed. Die legendäre Motorsport-Veranstaltung, die viele prominente Piloten und 200.000 Zuschauer anlockt, ist für den ehemaligen GP-Piloten ein Pflichttermin, wie er erklärt: «Das Goodwood Festival of Speed ist über die Jahre gewachsen und unglaublich gross geworden, mit all diesen legendären Autos und Rennfahrer, die man hier zu sehen bekommt. Es ist eine jener Veranstaltungen, die man nicht verpassen möchte.»

Der gebürtige Bayer kommt ins Schwärmen: «Es ist verblüffend, dass wir so viele alte Rennautos erhalten haben. Und sie sind wunderbar zu fahren, ein faszinierendes Erlebnis. Ich liebe diese Autos, sie sind wie eine Zeitreise in die eigene Kindheit zurück, als man noch die Sammelkarten mit all diesen alten Maschinen hatte. Das macht meiner Meinung nach auch den Reiz des Festivals aus – es ist mit seinen 200.000 Zuschauern das grösste Motorsport-Event Europas. Die Formel 1 kann von solchen Zuschauerzahlen nur träumen!»

Der 67-Jährige erinnert sich an die Anfänge seiner Rennfahrer-Karriere zurück und verrät: «Eigentlich wollte ich Kapitän werden und als ich als gelernter Seemann die Marine verliess, wollte ich unbedingt auf einer grossen Renn-Jacht anheuern. Aber damals gab es noch nicht so viele davon, heutzutage wäre das einfacher. Ich kam dann schnell mit dem Motorsport in Berührung.»

Mass erinnert sich: «Mein erstes Rennen sah ich zusammen mit meiner Freundin, die als Streckenposten in Eberbach im schönen Neckartal arbeitete. Es war sehr malerisch und auch romantisch. Etwas später begann ich dann selbst mit der Rennfahrerei.»

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