Sebastian Vettel (2.): «Das war reine Lotterie heute»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel auf dem Weg zur zweitschnellsten Zeit

Sebastian Vettel auf dem Weg zur zweitschnellsten Zeit

Zum zweiten Mal in dieser Saison nach Malaysia geht Weltmeister Sebastian Vettel von Startplatz 2 ins Rennen: «Solche turbulenten Verhältnisse gibt es nur auf der britischen Insel!»

Einer der Gewinner der Wechselbedingungen im Silverstone-Abschlusstraining ist Formel-1-Champion Sebastian Vettel: Mit Startplatz 2 hätte der Heppenheimer selber nicht gerechnet!

Vettel sagt nach dem spannenden Qualifying zum Britischen Grand Prix: «Ich bin als einer der Letzten ins Quali 3 raus, die Piste war viel zu nass, ich brach die Runde ab und stand mit leeren Händen da. Nur eine Minute vorher rauszufahren, hätte schon geholfen, so knapp war das heute. Ich hätte keine Chance auf eine gute Zeit gehabt, deshalb habe ich die Runde nicht zu Ende gefahren.»

«Dann hiess es warten, die Minuten verstrichen. Am Ende fanden wir – wieso nicht versuchen, vom letzten Rang wegzukommen? Und hier sitze ich nun als Zweitschnellster! Silverstone ist wirklich ein verrückter Ort – kein Regen, leichter Regen, Nieselregen, starker Regen, du weisst nie so richtig, was als nächstes kommt. Ich bin sehr glücklich, dass ich aus der ersten Reihe starten kann, erwartet hätte ich es nach dem vermurksten Beginn von Quali 3 gewiss nicht mehr.»

«Das war eine Lotterie heute. Solche Verhältnisse gibt es wohl nur auf der britischen Insel. Der Abstand zu Rosberg ist gross, aber das spielt jetzt fürs Rennen keine Rolle. Ich bin glücklich, dass es zu Rang 2 gereicht hat. Und wenn es morgen nass wird, dann stört es mich bestimmt nicht!»

Nicht einmal die lokalen Wetterfrösche wagen eine Vorhersage, was wir morgen von oben so geboten bekommen. Die meisten Wettermodelle sagen jedoch voraus, dass es nach Regen am Morgen zum Mittag aufklaren wird und im Rennen eigentlich trocken bleiben sollte.

Sebastian Vettel gibt weitere Einblicke: «Du bist bei solchen Bedingungen sehr auf die Hilfe von der Boxenmauer angewiesen, denn die haben einen besseren Gesamtüberblick als du im Auto. Zugleich schaust du auch immer, was die anderen Fahrer so machen, um zu entscheiden, was sinnvoll ist und was weniger. Während der Aufwärmrunde fühlte sich die Bahn noch recht rutschig an, aber dann fand sich auf einmal Haftung. Wie gesagt – die Dinge ändern sich schnell hier in Silverstone.»

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