Niki Lauda: «Jetzt fliege ich alle nach Hause»

Von Vanessa Georgoulas
Beeindruckt Niki Lauda herzt den zweitplatzierten Mercedes-Piloten Nico Rosberg

Beeindruckt Niki Lauda herzt den zweitplatzierten Mercedes-Piloten Nico Rosberg

Mercedes-Formel-1-Aufsichtsratschef Niki Lauda verriet nach dem Russland-GP, in dem sich die Silberpfeile den Sieg in der Team-Wertung gesichert hatten, welches Programm in den nächsten Tagen ansteht.

Mit seinem 21. GP-Sieg sorgte Lewis Hamilton in Sotschi für besonders lauten Jubel in der Mercedes-Box. Kein Wunder, schliesslich hatte der Weltmeister von 2008 mit seinem Triumph auch die Team-WM für die Silberpfeile entschieden. «Wir sind die Besten, unglaublich», freute sich Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff hinterher denn auch. Und Niki Lauda fügte an: «Ich ziehe meine Kappe vor dem ganzen Mercedes-Team, das war eine unglaubliche Leistung und ein starkes Rennen – sowohl von Lewis als auch von Nico Rosberg, der sich nach seinem Verbremser grossartig zurückgekämpft hat. Besser hätte es nicht laufen können.»

Der Formel-1-Aufsichtsratschef der Sternmarke betonte: «Nico hat sich verbremst, das kann jedem einmal passieren. Er ist aber danach ein super Rennen gefahren, das meiner Meinung nach auch härter war als jenes von Lewis, der an der Spitze von Anfang an ein kontrolliertes Rennen fahren konnte. Man kann sich nur nachträglich für diese Leistung bei beiden Piloten bedanken, da gibt es nichts zu kritisieren.»

Viel Zeit zum Feiern bleibt Mercedes nicht, wie Lauda weiter verriet: «Wir fliegen heute alle um sieben Uhr weg, auch den Lewis nehmen wir mir. Ich werde sie höchstpersönlich nach Hause fliegen. Dann werde ich bald einmal die rund 1200 Leute in Grossbritannien besuchen, erst das Chassis-Werk und dann die Motorproduktion, denn das sind die Leute, die diesen Erfolg letztlich möglich gemacht haben. Ihnen gönne ich diesen Erfolg ganz besonders.»

Wolff ergänzte: «Wir haben so lange auf dieses Ziel hingearbeitet, und nun haben wir es geschafft. Wir sind die Besten. Wir hatten Höhen und Tiefen, und so einfach, wie es von Aussen aussah, war es nicht. Wir haben die Fahrer-WM noch nicht gewonnen und springen nun in den Flieger zurück nach Grossbritannien, wo wir uns auf die nächsten Rennen und auch das nächste Jahr konzentrieren. Denn wir wollen nicht, dass die WM durch einen Ausfall entschieden wird. Wir sind happy, aber wir wollen auch Jules Bianchi nicht vergessen, der schwere Unfall überschattet hier natürlich alles.»

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