Nicht viele Rennfahrer können damit umgehen, dass der Teamkollege der Schnellere ist. Auch im Weltmeisterteam von Mercedes hat es in der zurückliegenden Saison öfter gekracht.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Nach dem Titelgewinn zeigte der unterlegene Nico Rosberg Größe, als er dem neuen Champion Lewis Hamilton ehrlich gratulierte und die bessere Leistung des Briten anerkannte.
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Ähnlich lief es auch bei Red Bull Racing ab, wo Daniel Ricciardo dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel den Rang ablief. Der Australier fuhr immerhin drei Siege ein, während der erfolgsverwöhnte Vettel sieglos blieb. Ein ungewohntes Gefühl für Vettel, der sich oft über das Team und das Auto oder die Formel 1 im Allgemeinen beschwerte. Zu Ricciardo hatte Vettel aber ein gutes Verhältnis, wie der Australier nun bestätigte. "Er hat sich wirklich ehrlich für mich und meine Erfolge gefreut. Ich erinnere mich auch an Kanada, als er mich fest umarmte. Da hat er wirklich Größe gezeigt. Denn natürlich ist es nicht schön, wenn dein Teamkollege gewinnt. Das ist der erste, den du schlagen willst. Er ist damit sehr gut umgegangen. Das kann nicht jeder", sagte Ricciardo der "Sport Bild".
Vettel kehrt Red Bull nun den Rücken und sucht ab 2015 bei Ferrari eine neue Herausforderung. Dass Ricciardo den 27-Jährigen in die Flucht geschlagen hat – so weit will er dann aber nicht gehen.
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"Ja, unser Teamduell hat Sebastian die Entscheidung sicher nicht schwerer gemacht. Er hatte nicht das Jahr, das er sich gewünscht hat. Man darf aber auch nicht den Blick für die Realität verlieren. Er hat vier WM-Titel mit Red Bull gewonnen. Ist ein Fünfter mit Red Bull genauso befriedigend wie einer mit einem neuen Team? Ich weiß, wie groß seine Leidenschaft für Ferrari ist. Auch im Bezug auf die Serienautos. Er ist ein Fan der Marke und der Produkte. Deshalb musste es irgendwann so kommen."
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