Nur selten wurde Mercedes 2014 in Bedrängnis gebracht, aber wenn, dann von Red Bull Racing oder Williams. Beim Traditionsrennstall Williams ist man bereit für den nächsten Schritt.
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Seit Spanien 2012 wartet Williams auf den 115. GP-Sieg seiner Teamhistorie. Der drittälteste und auch dritterfolgreichste Formel-1-Rennstall nach Ferrari und McLaren hat in der vergangenen Saison eine erstaunliche Renaissance erlebt – dritter Rang im Markenpokal, mit 320 Punkten. Dabei war Williams im Jahr zuvor noch auf Platz 9 zu finden, mit kümmerlichen fünf Pünktchen!
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Claire Williams, die Tochter von Firmengründer Sir Frank Williams und stellvertretende Teamchefin, hat nach den feinen Leistungen 2014 angekündigt: "2015 wollen wir den nächsten Schritt machen, und der ist logisch – wir wollen wieder Rennen gewinnen." Felipe Massa war 2014 der einzige Fahrer, der den Pole-Position-Durchmarsch von Nico Rosberg und Lewis Hamilton in den Silberpfeilen durchbrechen konnte, beim Finale in Abu Dhabi brachte er Sieger Hamilton ins Schwitzen.
Aber Claire Williams ist nicht nur Optimist, sie ist auch Realist: "Die guten Leistungen von 2014 lassen uns gewiss nicht die Bodenhaftung verlieren", sagt sie gegenüber dem britischen Esquire. "Wir haben unglaubliche Fortschritte gemacht, darauf bauen wir auf. Doch gleichzeitig hat Williams seine Chancen immer nüchtern eingeschätzt, ich würde unser Sieges-Ziel als realistische Hoffnung bezeichnen. Wir sind in der Formel 1, um zu gewinnen, und das haben wir 2014 verpasst. Der nächste Schritt muss daher sein, dass wir wieder Rennen gewinnen, und danach müssen wir uns in die Position bringen, wieder ein Wörtchen um die Titelvergabe mitzureden. Anders gesagt – wir wollen uns weiter verbessern."
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"Die stärkeren Leistungen kamen für uns selber nicht aus dem Nichts. Wir haben in den vergangenen 18 Monaten hart gearbeitet, um wieder konkurrenzfähig zu werden. Die beiden Podestränge für Felipe Massa und Valtteri Bottas beim WM-Finale waren ein schöner Abschluss, diesen Schwung wollen wir in die neue Saison mitnehmen."
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