Sackgasse Williams: Sitzt Susie Wolff 2016 im Lotus?
Ein GP-Einsatz von Williams-Testpilotin Susie Wolff ist seit der Berufung von Adrian Sutil zum Ersatzfahrer in weite Ferne gerückt. Die Schnelle Schottin steht nun am Scheideweg.
Den Freitagvormittag hat Susie Wolff im Williams-Cockpit – man könnte fast sagen gewohnt – ordentlich absolviert. Doch mit der Entscheidung von Williams, Adrian Sutil als Ersatzfahrer zu benennen, hat sich die Perspektive der Williams-Testpilotin und einzigen Dame im erweiterten Fahrer-Blickfeld der Formel 1 deutlich verändert. Die schottische Gattin des Mercedes-Sportchefs Toto Wolff ist in der "Warteschleife" de facto zurückgerutscht.
"Susie steht jetzt auf dem Scheideweg", bestätigt Gatte Toto, "denn sie muss nun wählen, ob sie weiter die F1-Ersatzbank drücken oder etwas anderes machen will." Eine kleine Chance für 2016 könnte sich eher als bei Williams beim Mercedes-befeuerten Team Lotus auftun: Dort scheint man auch durchaus zu erkennen, welchen Werbewert und welche Attraktion für Sponsoren eine Frau am Steuer in der Formel 1 ausüben würde. Noch dazu eine, die nicht hinterherfahren würde.
Offenbar hätte es noch in diesem Jahr (unter Umständen bald) eine Möglichkeit für Wolff gegeben, im Nachzügler-Team Manor-Marussia einzusteigen, doch diese Idee dürfte Wolff verworfen haben.
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