2. Training Monaco: Regen sorgt für Zwangspause

Von Vanessa Georgoulas
Roberto Merhi beendete das zweite freie Training nach 15 Minuten in den Leitplanken

Roberto Merhi beendete das zweite freie Training nach 15 Minuten in den Leitplanken

Die Formel-1-Piloten mussten sich im zweiten freien Training zum Monaco-GP in Geduld üben. Erst sorgte Roberto Merhi für eine kurze Zwangspause, kurz darauf kam der befürchtete Regen.

Im zweiten freien Training zum Monaco-GP passierte das, was die Fans angesichts der Wetterprognose für den Donnerstag befürchtet hatten: Kaum setzte der angekündigte Regen ein, wurde es still in Monte Carlo. Nur Lotus-Pilot Pastor Maldonado versuchte noch, auf den extra-weichen Reifen (!) eine Runde zu drehen funkte aber schon nach den ersten Kurven wie erwartet: «Es ist einfach zu nass.»

Schon zuvor hatten die Formel-1-Stars eine Zwangspause einlegen müssen, weil Manor-Pilot Roberto Merhi seinen modifizierten 2014er-Marussia-Renner Ausgangs des Tunnels in die Leitplanken gesetzt hatte und daraufhin die roten Flaggen geschwenkt wurden . Zum Verhängnis wurde ihm jene Bodenwelle nach der Tunnelausfahrt, die in der Vergangenheit schon einige Abflüge verursacht hatte. Das Heck von Merhis Dienstwagen brach aus, der Formel-1-Rookie korrigierte zu stark und landete deshalb in den Leitplanken.

Nach sechs Minuten wurde die Strecke wieder freigegeben, aber der Regen sorgte für eine Verlängerung der Zwangspause. Die Meisten Runden hatten bis zu diesem Zeitpunkt Mercedes-Pilot Nico Rosberg, Ferrari-Star Kimi Räikkönen, Toro Rosso-Rookie Carlos Sainz, das Lotus-Duo Romain Grosjean und Pastor Maldonado, Sauber-Pilot Felipe Nasr und Manor-Rookie Will Stevens gedreht. Alle sieben Piloten schafften zehn Umläufe.

Immerhin bekamen die tapferen Fans auf den Zuschauerrängen in den letzten zehn Minuten des Trainings noch viele Boliden zu Gesicht: Die Mercedes-Spitzenreiter Lewis Hamilton und Nico Rosberg, das Ferrari-Duo Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen, die Red Bull Racing-Piloten Daniil Kvyat und Daniel Ricciardo, das McLaren-Honda-Duo Fernando Alonso und Jenson Button, die Force India-Teamkollegen Sergio Pérez und Nico Hülkenberg, die beiden Williams-Fahrer FelipeMassa und Valtteri Bottas sowie beide Toro Rosso-Rookies Sainz und Max Verstappen sowie Stevens fuhren nochmals aus.

Ausser Crashpilot Merhi blieben am Ende nur die beiden Sauber-Fahrer Nasr und Marcus Ericsson in der Box. Letzterer schaffte gar keine schnelle Runde. Am Ende hatte Hamilton mit 1:17,192 min die schnellste Runde gedreht, hinter ihm reihten sich Rosberg, Vettel, Räikkönen, Kvyat, Sainz, Verstappen, Alonso, Hülkenberg, Grosjean, Pérez, Massa, Bottas, Maldonado, Button, Ricciardo, Nasr, Merhi und Stevens ein. Ericsson belegte ohne Rundenzeit den letzten Platz auf der Zeitenliste.

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