Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle findet angesichts der vielen Unfälle von Pastor Maldonado klare Worte: Der Brite ist überzeugt, dass der Lotus-Pilot sein Formel-1-Cockpit nicht verdient hat.
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Kaum ist die Sommerpause vorbei, hagelt es wieder Hohn und Spott für Pastor Maldonado. Kein Wunder, schliesslich sorgte der als Crash-Pilot verschriene Lotus-Pilot mit einem selbstverschuldeten Abflug auch im ersten freien Training zum Belgien-GP für viel Schrott und eine Zwangspause auf der altehrwürdigen Strecke.
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Lotus-Chefingenieur Alan Permane bestätigte im TV-Interview mit Sky Sports F1: "Er scheint auf den Randsteinen die Kontrolle über sein Heck verloren zu haben. Wir haben die Daten studiert, da war nichts am Auto." Klarere Worte findet Martin Brundle. Der ehemalige GP-Pilot, der heute als TV-Experte im Formel-1-Fahrerlager unterwegs ist, erklärt unumwunden: "Maldonado ist ein liebenswürdiger Kerl, ich mag ihn. Er bringt auch viel Geld mit ins Team – allerdings kann man sich angesichts seiner vielen Unfälle fragen, wieviel davon noch übrig bleibt."
Der 56-jährige Brite geht sogar noch weiter und ?fügt an: "Schaut man sich Maldonados Crashs hintereinander an, dann sieht man, dass er einfach nicht in ein Formel-1-Auto gehört. Was er sich an Fehlern leistet, ist nüchtern betrachtet schlicht nicht akzeptierbar."
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Dass die üppige Mitgift des 30-Jährigen aus Venezuela bei einem Team-Rückkauf von Renault möglicherweise nicht mehr benötigt würde und dem Spanien-GP-Sieger von 2012 damit der Rausschmiss droht, kommentiert Brundle folgendermassen: "Ich glaube nicht, dass dieser Teamkauf auf die Saison 2016 hin passieren wird. Dafür ist es jetzt doch schon ein bisschen zu spät. Ich gehe davon aus, dass Renault im nächsten Jahr weiterhin als Motoren-Partner von Red Bull Racing und Toro Rosso in der Formel 1 sein wird." Und er betont: "Sicher ist, dass wir Renault in der Formel 1 halten müssen."
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