Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Stoffel Vandoorne (McLaren) keck: «Ich bin der Beste»

Von Mathias Brunner
Stoffel Vandoorne (Mitte) wartet auf seine Chance

Stoffel Vandoorne (Mitte) wartet auf seine Chance

Der vielversprechendste belgische Rennfahrer der letzten Jahre wartet bei McLaren-Honda auf seine Chance: GP2-Seriensieger Stoffel Vandoorne hält sich für die beste Wahl.

Der gegenwärtig vielleicht beste Rennfahrer aus Belgien ist bei der Formel 1 nur Zuschauer: Stoffel Vandoorne eilt in der GP2 von Erfolg zu Erfolg, heute startet er beim GP2-Rennen ein weiteres Mal aus der Pole-Position, da kann etwas Werbung in eigener Sache nicht schaden.

Noch ist nicht klar, wer 2016 an der Seite von Fernando Alonso bei McLaren-Honda fahren wird. Jenson Button besitzt für kommendes Jahr zwar einen Vertrag, doch mit einer Option auf Seiten des Rennstalls.

McLaren-Honda hat die Qual der Wahl: Button behalten? Auf den Nachwuchs setzen? Und falls dem so wäre – auf den Dänen Kevin Magnussen oder auf Stoffel Vandoorne?

Im Interview mit den Kollegen der britischen Sky sagt Vandoorne (in zwölf GP2-Rennen neun Mal auf dem Siegerpodest, davon vier Siege) keck: «Ich bin der beste Mann, den McLaren für den Job bekommen kann.»

Und dann setzt Vandoorne gleich noch einen drauf, wenn er auf die Frage, wieso er Magnussen vorgezogen werden sollte, antwortet: «Weil ich besser bin.»

Tatsächlich hat der Rohdiamant bei McLaren viele Fürsprecher, was das Duell mit Magnussen betrifft: Einige sind der Ansicht, Kevin habe seine Chance 2014 gehabt, an der Seite von Jenson Button nicht restlos überzeugt, also solle man dem anderen Eigengewächs eine Chance geben.

Vandoorne über die Ausgangslage bei McLaren-Honda: «Der Wettbewerb ist gross, und Kevin ist definitiv im Gespräch. Ich bin gegen ihn in den Renault World Series gefahren, und wir kennen die Qualitäten des anderen gut. Aber es wäre falsch, sich auf Kevin zu konzentrieren.»

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