Ducati-Werksteam: Wer die zweite Panigale laut Nicolo Bulega bekommen soll
Den Vertrag mit dem Spanier Iker Lecuona hat Ducati für die Superbike-WM bis Ende 2028 verlängert. Der Sitz neben ihm ist der begehrteste im Fahrerlager, die Liste der Interessenten entsprechend lang.
Im Team Aruba.it Ducati gibt es einen Fahrplan. Während der World Ducati Week Anfang Juli haben sich der Hersteller aus Borgo Panigale und das Team von Stefano Cecconi auf die Zusammenarbeit für weitere zwei Jahre in der Superbike-WM bis Ende 2028 geeinigt. Im nächsten Schritt wurde
Als nächstes wird Fahrer Nummer 2 in Angriff genommen. Die Liste der Interessenten ist lang, kein anderer Sitz im Fahrerlager ist so begehrt. Auch der WM-Führende Nicolo Bulega macht sich Gedanken, wer seine Maschine übernehmen könnte. «Es gibt einige MotoGP-Fahrer, die keinen Sitz haben», hielt der 26-Jährige fest, der 2027 an der Seite von Fermin Aldeguer für VR46 Ducati in der Königsklasse antreten wird. «Für das Team und die Meisterschaft könnte es gut sein, einen von ihnen zu nehmen. Auch wenn man bedenkt, dass dann in der Superbike-WM mit Michelin-Reifen gefahren wird. Solche Fahrer kennen die Leute von Michelin und wissen, wie sie arbeiten. Wäre ich Cecconi, würde ich einen von ihnen nehmen.»
Die angesprochenen Piloten sind der Italiener Franco Morbidelli, der Australier Jack Miller, der Südafrikaner Brad Binder sowie die Spanier Alex Rins und Maverick Vinales.
Bulegas Geschichte lässt sich derzeit nicht wiederholen
Teameigentümer Cecconi würde Gefallen daran finden, die Geschichte von Bulega zu wiederholen, den er nach der Moto2-Saison 2021 in seinem damaligen Supersport-Team unterbrachte. Nach WM-Rang 3 im ersten Jahr wurde Nico 2023 Champion und für 2024 ins Superbike-Werksteam befördert, in dem er von Anfang an brillierte. Ein junger und vielversprechender Italiener bietet sich derzeit aber keiner an, mit dem immer wieder kolportierten Celestino Vietti (24), aktuell Siebter der Moto2-WM, gibt es von Aruba-Seite bis heute keine Gespräche.
«Ich bekam die Superbike-Chance, weil ich bereits Teil des Teams war, ich bin mit ihnen gewachsen», hielt Bulega gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Und ich bin Italiener. Wäre ich Stefano Cecconi, wäre es wichtig für mich, einen Italiener im Team zu haben.»
Wie viel Gewicht hat der italienische Pass?
Ducati gab immer wieder Italienern eine Chance, vor Bulega etwa Michael Ruben Rinaldi, Davide Giugliano, Michele Fabrizio oder Lorenzo Lanzi. Gemäß Bulegas Logik gibt es nur eine Schlussfolgerung: Aktueller aber arbeitslos werdender MotoGP-Fahrer + Italiener = Franco Morbidelli.
Was außer dem Pass für den 31-jährigen Morbidelli spricht, ist seine gute Beziehung zu seinem jetzigen Team VR46. Die Truppe von Valentino Rossi hätte gerne Vietti in die MotoGP gebracht,
Moto2-WM-Leader Manuel Gonzalez, in den vergangenen Wochen eine Schlüsselfigur auf dem Transfermarkt, droht dann durch den Rost zu fallen:
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