Pirelli: Neue Schnitte, Pfusch bei Pistenreinigung?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die Pirelli-Reifen sorgen auch in Monza für Gesprächsstoff

Die Pirelli-Reifen sorgen auch in Monza für Gesprächsstoff

Auch in Monza hat Pirelli nach dem Training Schnitte in einigen Reifen entdeckt. Der Formel-1-Reifenausrüster denkt laut darüber nach, neue Standards für die Reinigung der Strecke einzuführen.

Die Formel-1-Reifen sorgen auch in Monza noch für Gesprächsstoff. Nach den Schäden von Belgien wurden nun auch nach den Freitagstrainings in Monza wieder Schnitte bei mehreren Reifen entdeckt, wie Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery bestätigte.

Der Brite erklärte gegenüber den Kollegen von Auto-Motor-und-Sport.de: «In einem Fall wurde der Reifen durch Glassplitter beschädigt.» Dabei soll es sich um einen Reifen am Lotus von Pastor Maldonado gehandelt haben.

Hembery denkt deshalb laut darüber nach, die Standards für die Reinigung der Strecke zu verschärfen. Nach einigen Zwischenfällen in den Rahmen-Serien waren jedoch Spezialfahrzeuge auf der Bahn zu sehen, welche die Piste von Trümmerteilen befreiten.

Obwohl die neuesten Schäden auf externe Einflüsse zurückzuführen sind, hat der italienische Gummi-Riese den Teams in Monza strengere Grenzwerte für Radsturz und Luftdruck auferlegt. Deren Einhaltung soll nicht nur in der Boxengasse, sondern auch während der Fahrt überprüft werden.

Dies stellt die Ingenieure vor neue Herausforderungen, denn sowohl Sturz als auch Druck verändern sich während der Fahrt. Erst der genaue Blick in die Telemetrie schafft Klarheit darüber, ob die Teams tricksen – etwa durch Vorheizen oder durch das Ablassen von Luft bei den Boxenstopps – um den Mindestdruck zu unterschreiten. Der Automobilweltverband FIA kündigte harte Strafen an, sollten die Mindestdrücke von 21 PSI vorne und 19,5 PSI hinten nicht eingehalten werden.

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