Pascal Wehrlein: Formel 1 dank Manor-Mercedes-Deal?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pascal Wehrlein konzentriert sich auf den DTM-Titelkampf – und träumt von der Formel 1

Pascal Wehrlein konzentriert sich auf den DTM-Titelkampf – und träumt von der Formel 1

Dass Mercedes das Manor-Team ab 2016 mit Motoren beliefert, vergrössert die Chancen des DTM-Leaders Pascal Wehrlein, in die Formel 1 aufzusteigen. Der Deutsche bleibt trotzdem vorsichtig, wenn es um seine Zukunft geht.

Für Pascal Wehrlein verlief die Saison 2015 bisher ganz nach Wunsch. Der 20-jährige Deutsche führt vor dem DTM-Saisonfinale in Hockenheim die Meisterschaftstabelle mit 37 Punkten Vorsprung an. «Ich habe einen Matchball», erklärt das junge Mercedes-Talent im Gespräch mit den Kollegen von Auto Bild Motorsport denn auch. Er weiss aber: «Man darf sich nie zu sicher sein.»

Deshalb lässt er auch die Reise zum nächsten Formel-1-Lauf in Sotschi sausen – obwohl er neben der DTM auch die Rolle des offiziellen Ersatzfahrers beim Mercedes-Team bekleidet und sowohl bei den Silberpfeilen als auch bei Motorenkunde Force India mit Testeinsätzen eifrig Erfahrungskilometer sammeln konnte.

Als dritter Mann des Mercedes-Fahrerkaders ist Wehrlein für gewöhnlich vor Ort, wenn Nico Rosberg und Champion Lewis Hamilton im Formel-1-Renner ausrücken. In diesem Fall geht aber die DTM vor, wie Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff betont: «Pascal ist im Moment der Leader der DTM. Sein Hauptfokus ist also die DTM zu gewinnen. Aber normalerweise hat er das Zeug zum Formel-1-Fahrer. Und dann würden wir ihn auch gerne unterbringen wollen. Aber dafür muss der richtige Platz frei werden.»

Der richtige Platz könnte beim neuen Mercedes-Motorenpartner Manor gefunden werden. Denn bei den Silberpfeilen sind die Cockpits mit WM-Leader Hamilton und Rosberg schon besetzt.

Wehrlein bleibt denn auch vorsichtig, wenn es um seine Zukunft geht: «Toto Wolff muss entscheiden, wie es weitergeht. Wenn er eine Möglichkeit sieht, mich in die Formel 1 zu stecken, dann nehme ich diese gerne an. Bei Mercedes wäre es am schönsten, aber da wird es vermutlich keine Möglichkeit geben. Man muss also schauen, was es für Alternativen gibt.»

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