Für Force India-Pilot Nico Hülkenberg war der Russland-GP schon in der ersten Runde gelaufen: Der Deutsche drehte sich von der Bahn und räumte dabei auch Marcus Ericsson im Sauber ab.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Die Punkte-Hoffnung von Nico Hülkenberg war vor dem Russland-GP noch gross. Kein Wunder, schliesslich durfte der Force India-Pilot vom sechsten Startplatz aus angreifen. Doch die Jagd auf seine Vordermänner war für den Deutschen schon nach der dritten Kurve gelaufen: Hülk drehte sich von der Strecke und räumte dabei auch noch Sauber-Mann Marcus Ericsson und Toro Rosso-Rookie Max Verstappen von der Piste.
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Während der Schwede wie Hülkenberg nicht mehr weiterfahren konnte, rettete sich Verstappen mit einem Plattfuss und einem beschädigten Frontflügel an die Box. Hülkenberg selbst schilderte nach seinem Ausfall: "Die Hinterräder haben beim Anbremsen auf die zweite Kurve blockiert. Das hat mich komplett quer gestellt und den Dreher verursacht." Der 28-Jährige seufzte: "Das ist natürlich echt ein Mist, richtig bitter und schade, denn in der ersten Runde das Rennen zu verlieren, ist echt unglücklich." Vor allem, weil Teamkollege Sergio Pérez aufs Podest fuhr und damit unter Beweis stellte, was möglich gewesen wäre. Der Le Mans-Sieger weiss denn auch: "Heute wäre von den Punkten her einiges gegangen."
Sichtlich enttäuscht fügte der Emmericher im TV-Interview mit RTL an: "Die erste Runde hat immer so eine Eigendynamik. Man kann die Bremsbalance oftmals nicht verstellen. Wir haben für den Start eine programmierte Bremsbalance, und die war heute vielleicht ein bisschen zu stark nach hinten gesetzt. Das Ganze ist unglücklich gelaufen, aber so ist es nun einmal."
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