Lewis Hamilton: Bewegende Begegnung mit Mason

Von Andreas Reiners
Formel 1
Bei aller Exzentrik hat Lewis Hamilton auch ein großes Herz. Das bewies der Brite während der WM-Feierlichkeiten von Mercedes.

Nachdem die Belegschaft der Silberpfeile im Mercedes-Chassiswerks von Brackley und die Motorenkollegen aus Brixworth mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf den Gewinn des Konstrukteurstitels in der Formel 1 anstießen, postete Hamilton ein Foto von den Feierlichkeiten.

Wenig später stieß er auf Instagram allerdings ein ernstes Thema an. Der 30-Jährige erhielt Besuch von Mason. Ein fünf Jahre altes Kind, das aufgrund eines Hirntumors die meiste Zeit seines kurzen Lebens im Krankenhaus verbracht hat. Acht Operationen am Kopf musste der Junge bereits über sich ergehen lassen.

Hamilton war ergriffen. «Sie sagen, dass sie nichts mehr für ihn tun können. In der kurzen Zeit, die wir heute zusammen hatten, haben wir mit Spielzeugautos und Lego gespielt. Ich kann meine Gefühle kaum ausdrücken, außer dass er das Highlight meines Jahres ist, ein Segen für diese Welt», schrieb Hamilton und bat um Gebete für Mason.

Alles sei in seinem kurzen Leben gegen ihn gelaufen, so Hamilton, «doch sein Lächeln ist rein und hell, voll von Liebe. Dieser kleine Junge ist mein Held. So viele Kinder in der Welt leiden wie Mason, wo nur unsere Gebete und positive Energie helfen können. Heute hat er mein Herz erfüllt mit allem, was er hatte und ich liebe ihn dafür».

Der amtierende Formel-1-Weltmeister kann nicht nur exzentrisch, auf den Roten Teppichen dieser Welt posieren und für Schlagzeilen außerhalb des Motorsports sorgen. Hamilton hat auch eine andere Seite.

So unterstützt er seit 2012 aktiv das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). In der vergangenen Saison, nach dem Rennen in Barcelona, hatte er in diesem Zusammenhang den Inselstaat Haiti besucht, der 2010 von einem schwereren Erdbeben erschüttert worden war.

«Ich versuche etwas zu ändern. Es ist gut, wenn man ein Formel-1-Fahrer und wohlhabend ist, die Welt umreist, Spaß hat und glücklich ist. Aber wenn man nichts zu dieser Welt beiträgt - worin liegt dann der Sinn, hier zu sein?», hatte Hamilton damals erklärt.

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