Daniel Ricciardo: «Im Qualifying nicht ganz happy»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniel Ricciardo: «Zur Mitte des Qualifyings hatte ich noch um meinen Einzug ins Top-Ten-Stechen gezittert»

Daniel Ricciardo: «Zur Mitte des Qualifyings hatte ich noch um meinen Einzug ins Top-Ten-Stechen gezittert»

Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo drehte im Qualifying zum Mexiko-GP die fünftschnellste Runde und gestand hinterher: «Im Training lief es noch gut, doch im Abschlusstraining hatte ich Mühe mit dem Grip.»

Mit den Plätzen 4 und 5 im Qualifying zum Mexiko-GP durfte das Red Bull Racing-Team angesichts der Highspeed-Charakteristik des Autodromo Hermanos Rodriguez zufrieden sein. Doch für Daniel Ricciardo lief das Abschlusstraining in der Millionen-Metropole nicht nach Wunsch ab.

Der sonst so fröhliche Australier erklärte denn auch vor laufender Kamera ernst: «Ich weiss nicht, ob das heute die bestmögliche Leistung war. Im Training lief es noch gut, doch im Abschlusstraining hatte ich Mühe mit dem Grip. Ich war während des ganzen Qualifyings nicht wirklich happy.»

Der 26-Jährige aus Perth, der sich hinter seinem Teamkollegen Daniil Kvyat auf Position 5 der Zeitenliste einreihte, fügte dennoch versöhnlich an: «Letztlich sind die Plätze 4 und 5 ein gutes Ergebnis für das Team – vor allem wenn man bedenkt, dass ich zur Mitte des Qualifyings noch um meinen Einzug ins Top-Ten-Stechen gezittert hatte.»

Ricciardo verriet auch: «Wir werden versuchen, eine 1-Stopp-Strategie zu fahren, aber ich weiss nicht, ob das klappt. Als Fünfter starte ich von der sauberen Seite der Piste, das ist positiv. Aber der Weg bis zur ersten Kurve ist lang und es wird gleich auf den ersten Metern heiss zu und her gehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir den Start richtig hinbekommen.»

Sein Teamkollege Kvyat drehte die viertschnellste Runde und fasste hinterher zusammen: «Ich habe auf dieser Strecke einen guten Rhythmus gefunden, obwohl die Fahrt auf der Geraden eine kleine Ewigkeit dauert. Aber wir konnten in den Sektoren 2 und 3 der Strecke genug Zeit wettmachen, um das fehlende Tempo auf der Geraden zu kompensieren. So haben wir uns eine gute Ausgangslage für das Rennen geschaffen.»

Der Russe lobte: «Es ist ein sehr technischer Kurs, der für uns Fahrer interessant ist, weil man sich gut darauf vorbereiten und über die eigene Linienwahl nachdenken muss. Denn auf dieser Strecke sind mehrere Varianten möglich. Ich will aber nicht mit allzu hohen Erwartungen ins Rennen gehen. Wichtig ist, dass ich einen guten, sauberen Start hinbekomme und einen problemfreien GP erlebe – denn das war es in letzter Zeit nicht der Fall.»

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