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Nico Rosberg: «Zeiten zeigen nicht das richtige Bild»

Von Vanessa Georgoulas
Nico Rosberg war mit seiner Rundenzeit von 1:12,385 min der Tagesschnellste

Nico Rosberg war mit seiner Rundenzeit von 1:12,385 min der Tagesschnellste

Mercedes-Pilot Nico Rosberg drehte im zweiten freien Training zum Brasilien-GP die schnellste Runde und blieb fast eine halbe Sekunde schneller als Lewis Hamilton. Trotzdem erwartet der Sieger von Mexiko ein enges Duell.

Für Nico Rosberg begann das Wochenende auf dem Autódromo José Carlos Pace so, wie das Rennwochenende in Mexiko-City geendet hatte: Der Mercedes-Pilot fand sich an der Spitze der Zeitenliste wieder. Mit seiner Rundenzeit von 1:12,385 min distanzierte er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton fast um eine halbe Sekunde.

Dennoch bleibt Rosberg vorsichtig: «Das war ein guter Tag. Wir konnten im ersten Training einige Neuerungen ausprobieren. Davon abgesehen mussten wir die Strecke lernen, da es einige grosse Veränderungen durch die neuen Kerbs gibt. Die Zeiten aus dem Nachmittagstraining zeigen aber nicht das reale Bild, da Lewis mit anderen Motoreinstellungen gefahren ist als ich. Er war heute ebenfalls sehr schnell und es scheint, als ob wir auch an diesem Wochenende wieder ein grossartiges Duell erleben werden.»

Der zwölffache GP-Sieger schwärmte: «Es ist immer grossartig, wieder auf dieser fantastischen Strecke zu fahren. Die Atmosphäre ist super - man spürt die lange Geschichte und die Fans sind richtig begeisterungsfähig. Ich habe grossartige Erinnerungen an das vergangene Jahr, in dem ich hier zum ersten Mal gewonnen habe. Jetzt freue ich mich sehr auf das Qualifying und das Rennen.»

Ähnlich gut war die Stimmung von Paddy Lowe. Der Technik-Chef der Silberpfeile fasste zusammen: «Das war ein guter Start in das Wochenende hier in Interlagos. Es war grossartig, in beiden Freitags-Trainings warme und trockene Bedingungen – das erste Mal seit Singapur! Wir arbeiteten unser normales Freitagsprogramm ohne Probleme ab und probierten in der ersten Session einige Teile aus. Auch sahen wir uns den Prime-Reifen mit wenig Benzin an.»

Der Brite fuhr fort: «In der zweiten Session absolvierten wir unser normales Programm und probierten die Prime- sowie die Option-Reifen mit wenig und viel Benzin an Bord aus. Beide Fahrer sind im Allgemeinen mit ihrem Auto zufrieden. Sie scheinen mit Blick auf das Tempo und die Long Runs erneut sehr ausgeglichen zu sein. Jetzt bereiten wir uns auf das Qualifying vor und hoffen, dass wir die heutige Leistung in den Rest des Wochenendes mitnehmen können.»

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