Terror-Attacken: Formel 1 reagiert mit Schweigeminute
Die Stimmung im Fahrerlager von Interlagos ist gedrückt: Die Terror-Attacken in Paris überschatten den Samstag am Autódromo José Carlos Pace. Der Automobilweltverband FIA will seine Anteilnahme ausdrücken.
Die Welt ist erschüttert über die sechs Terrorakte von Paris, die in der Nacht auf heute, Samstag, mehr als 150 Menschen das Leben gekostet und über 200 Personen teilweise schwer verletzt haben.
Auch die Formel-1-Gemeinde ist geschockt, die Stimmung im Fahrerlager am Autódromo José Carlos Pace ist gedrückt, die Teams und Fahrer drücken auf Facebook und Twitter ihre Anteilnahme aus.
Auch der Automobilweltverband FIA, der in Paris am Place de la Concorde zuhause ist, will seine Anteilnahme ausdrücken – mit einer Schweigeminute auf der Startaufstellung um 13.45 Uhr Ortszeit (16.45 Uhr MEZ).
Mit einem Trauerflor in den Farben der französischen Flagge ist Romain Grosjean unterwegs. Der französisch-schweizerische Doppelbürger twitterte kurz vor dem Start zum dritten freien Training ein Bild davon und schreibt dazu: "In Brasilien denken wir an euch in Paris."
Zuvor hatte der in der Schweiz aufgewachsene Rennfahrer seine Fassungslosigkeit mit folgenden Worten zum Ausdruck gebracht: "Ich habe keine Worte für die Ereignisse in Paris. Warum nur?" Auch die Teams reagieren. Ferrari kündigte an, aus Respekt vor den Opfern in Paris bloss Basisinformationen zum Qualifying zu twittern.
Tief betroffen ist auch McLaren-Honda-Teamchef Eric Boullier. Der 42-jährige Franzose, der in Le Mans zuhause ist, erklärte mit ernster Miene: "Ich bin traurig und erschüttert. Die Anschläge sind eine Tragödie für Paris, Frankreich und die ganze Welt."
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