Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Unser Spanien-Korrespondent Manuel Jara wunderte sich bei den seit Dienstag auf dem Circuit de Catalunya stattfindenden Peugeot-Testfahrten über einen Brillenträger mit Red-Bull-Helm, der im Peugeot-908 HDI-Sportwagen emsig seine Runden drehte. Bei näherem Hinsehen fiel dem SPEEDWEEK-Mitarbeiter eine verblüffende Ähnlichkeit mit Sébastien Bourdais auf.
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Der französische Hersteller Peugeot testet in Barcelona mit zwei Boliden, einem in 2009er und einem in der letztjährigen Aero-Konfiguration. Sébastien Bourdais trat 2007 zuletzt in Le Mans an und wurde vielumjubelter Zweiter. Vielumjubelt, weil niemand im Hause von Peugeot damals mit einer Zielankunft gerechnet hat. In diesem Jahr wäre Rang 2 beim Klassiker an der Sarthe eine Enttäuschung, der Sieg für Peugeot ist Pflicht. Für Formel-1-Pilot Bourdais wäre es sein siebter Start bei den 24 Stunden in seiner Heimatstadt.
Peugeot gibt sein Sportprogramm und die Fahrerkader am kommenden Montag in Paris bekannt. Bei dieser Gelegenheit wird aller Voraussicht nach auch das Geheimnis um die Verpflichtung von Bourdais gelüftet. Experten haben seit längerer Zeit damit gerechnet, dass Peugeot nach acht Audi-Siegen hintereinander für 2009 auch bei der Pilotenauswahl alles unternehmen wird, um am 13./14. Juni bestens gewappnet in den 24-h-Klassiker zu steigen. Bourdais stand auf der Peugeot-Wunschliste immer weit oben. Als für die drei 908 als gesetzt gelten Marc Gené, Stéphane Sarrazin, Nic Minassian, Pedro Lamy, Franck Montagny sowie die Österreicher Alex Wurz und Christian Klien. Riccardo Zonta und Jacques Villeneuve werden nicht mehr im Kader erwartet. Neben Bourdais gilt Ex-Super-Aguri-Pilot Anthony Davidson als heisser Kandidat auf einen Sitz bei Peugeot.
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Selbst Sportwagen-Experten müssen lange nachblättern, bis sie auf den letzten 24-h-Le-Mans-Sieger stossen, der im selben Jahr die Formel-1-WM bestritten hat. Zuletzt war es 1991 der Fall. Der Fahrer: Bertrand Gachot. Er pilotierte damals einen Mazda, knapp drei Monate bevor er wegen einer Reizgasaffäre seinen Sitz bei Jordan verlor und für einen gewissen Michael Schumacher Platz machte.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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