Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

James Key (Toro Rosso): «Motoren einander angleichen»

​Der Engländer James Key, Technikchef der Scuderia Toro Rosso, macht sich Gedanken darüber, wie der Formel-1-Sport attraktiver werden könnte. Er glaubt, die Antwort zu kennen.

Formel 1

Werbung

TV-Programm

Live

Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Werbung

Viele Fans wünschen sich eine Formel 1, in welcher mehr als nur zwei Teams gewinnen können. 2015 machten Mercedes-Benz und Ferrari die Siege unter sich aus, nur drei Fahrer konnten Rennen gewinnen – Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Sebastian Vettel. 2014 gewannen ebenfalls nur zwei Teams Grands Prix, Mercedes und Red Bull Racing, hier guckten alle ausser Hamilton, Rosberg und Daniel Ricciardo in die Röhre.

Werbung

Werbung

Auch James Key, Cheftechniker der Scuderia Toro Rosso, macht sich Gedanken darüber, wie der Formel-1-Sport attraktiver gestaltet werden könnte. Er glaubt, die Antwort auf dieses Problem zu kennen: die Motoren.

"Für mich besteht die Voraussetzung für ein gutes Rennen darin, wie dicht das Feld beisammen liegt", meint der Engländer. "Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht – liegen die Autos dicht beisammen, dann haben wir auf einmal packenden Sport von vorne bis hinten."

"Für mich ist Bahrain 2014 das Paradebeispiel. Im ersten Quali-Teil lagen damals die ersten zwanzig Renner innerhalb von knapp zwei Sekunden. Es ist diese Stop-and-go-Charakteristik des Kurses, die das begünstigt. Wenn das Feld komprimiert wird, dann kommen die Qualitäten der Fahrer eher zum Tragen", findet Key gegenüber Sky Sports. "Daher ist es für mich logisch: Wir müssen es schaffen, die Leistungsunterschiede im Feld zu verringern, dann kommt es mehr auf die Fahrer an. Und das wiederum schaffen wir nur, wenn wir bei den Triebwerken Chancengleichheit erzeugen können."

Werbung

Werbung

Inzwischen ist klar: Der Plan eines Wertmarkensystems in der Formel 1 für die Motorentwicklung, welche die Kosten senken und die Triebwerke einander angleichen sollte, ist gescheitert. Ab 2017 werden die vier Formel-1-Motorhersteller Mercedes-Benz, Ferrari, Renault und Honda wieder ohne das bisherige Entwicklungskorsett arbeiten können.

TV-Programm

Live

Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Zur Erinnerung: Im Reglement wurde verankert, dass bei der Einführung der neuen Turbomotoren ab 2014 mit so genannten Wertmarken ("token") der Motor schrittweise modifiziert werden sollen. Die vom Autoverband definierten 42 zur Modifikation freigegebenen Teile der Antriebseinheiten wurden dabei in Wichtigkeitsstufen eingeteilt (1, 2 und 3). Die Summe dieser einzelnen Komponenten betrug 66 Wertmarken. Die Motorenhersteller konnten nun selber entscheiden, wie sie ihre Wertmarken ausgeben wollten – je nach Entwicklungsbedarf eben.

Dann aber sollte der Prozentsatz erlaubter Änderungen von Jahr zu Jahr rapide sinken: auf 38% in der Saison 2016, auf 30% 2017, auf 23% 2018 sowie auf je 5% 2019 und 2020. Die Anzahl jener Teile, an welchen überhaupt nichts geändert werden darf, betrug 2015 nur 8%, 2019 sollten es jedoch 95% sein!

Aber schon im Ansatz erwies sich das System als fehlerhaft.

Aufgrund einer verbalen Ungenauigkeit im Reglement wurde es möglich, innerhalb der Saison 2015 zu entwickeln. Gleichzeitig wurde klar, dass Mercedes-Benz die Hausaufgaben am besten gelöst hatte. Es drohte die Gefahr: Wenn die Entwicklung zu eingeschränkt ist, dann konserviert Mercedes den Vorsprung möglicherweise bis 2019.

Werbung

Werbung

Nach dem Aufweichen der Token-Regel wird sie nun ganz abgeschafft: Als FIA-Präsident Jean Todt von den Motorherstellern günstigere Preise verlangte, war eine Bedingung der Hersteller im Gegenzug – freie Entwicklung.

Ob die freie Entwicklung die Motorhersteller auf das gleiche Leistungsniveau bringt, ist eine andere Frage.

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out

15. Februar: Roll-out Mercedes (Silverstone, unbestätigt)

17. Februar: Red Bull Racing (in London, Team-Farben)

21. Februar: Präsentation McLaren-Honda (Ort unklar)

21. Februar: Roll-out und Filmtag Ferrari (Circuit de Barcelona-Catalunya)

21. Februar: Roll-out und Filmtag HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya)

22. Februar: Präsentation HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya)

22. Februar: Präsentation Williams (Circuit de Barcelona-Catalunya)

22. Februar: Präsentation Manor (Circuit de Barcelona-Catalunya)

1. März: Neuer Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Werbung

Werbung

Formel-1-Wintertests

22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)

1.–4. März: Spanien (Barcelona)

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)

3. April: Bahrain (Sakhir)

17. April: China (Shanghai)

1. Mai: Russland (Sotschi)

15. Mai: Spanien (Barcelona)

29. Mai: Monaco (Monte Carlo)

12. Juni: Kanada (Montreal)

19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *

3. Juli: Österreich (Spielberg)

10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)

24. Juli: Ungarn (Budapest)

31. Juli: Deutschland (Hockenheim)

28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)

4. September: Italien (Monza)

18. September: Singapur

2. Oktober: Malaysia (Sepang)

9. Oktober: Suzuka (Japan)

23. Oktober: USA (Austin) **

30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)

13. November: Brasilien (Sao Paulo)

27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

* Strecke noch nicht homologiert

** Finanzierung noch nicht gesichert

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

179

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

154

3

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

147

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

108

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

97

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

82

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

76

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

52

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

42

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

39

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  • Vergangen

    British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  • Demnächst

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  • Demnächst

    Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  • Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026
  1. Vergangen

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  2. Vergangen

    British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  3. Demnächst

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  4. Demnächst

    Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  5. Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien