Eine Ikone der Superbike-WM: Was die Piloten auf Phillip Island erwartet
Seit 1990 gastiert die Superbike-WM regelmäßig auf der malerischen Insel Phillip Island. Die Rennstrecke hat von ihrer Faszination in all den Jahren nichts eingebüßt.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mit 34 Meetings in der vor 38 Jahren gegründeten Superbike-WM ist der Phillip Island Circuit ein Urgestein im Kalender. Abgesehen von 1993 und 2021 ist die 1988 gegründete Meisterschaft hier seit 1990 regelmäßig zu Gast. Den ersten Superbike-Lauf auf Phillip Island gewann Lokalmatador Peter Goddard mit einer Yamaha FZR750. Im vergangenen Jahr fuhr Vize-Weltmeister Nicolò Bulega (Ducati) seinen ersten Hattrick ein.
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Die meisten Siege holte aber Álvaro Bautista – der zweifache Superbike-Weltmeister gewann acht Rennen, alle im Team Aruba.it Ducati-Werksteam. In diesem Jahr tritt der Spanier erstmals seit seinem Wechsel in die seriennahen Weltmeisterschaft als Privatier an. Die meisten Podestplätze fuhr der zurückgetretene Jonathan Rea (Yamaha) ein, der seine 16 Top-3-Ergebnisse mit Kawasaki erreichte. Phillip Island liegt rund 120 Kilometer südöstlich von Melbourne, auf die Insel führt eine über 600 Meter lange Brücke. Die dort 1956 erbaute permanente Rennstrecke ist ein sehr schneller und flüssiger Naturkurs, der sich mit großen Höhenunterschieden und interessanten Kurvenkombinationen in die hügelige Küstenlandschaft einfügt. Die 4445 Meter lange Piste im australischen Bundesstaat Victoria mit ihren fünf Rechts- und sieben Linkskurven ist bei den Piloten extrem beliebt. Dafür sorgen auch die unaufgeregte Stimmung am Rennwochenende und die fairen Zuschauer.
Sonne oder Regen – auf Phillip Island ist alles möglich Von Januar bis März ist in Australien meteorologischer Sommer. Durch die Nähe zum Meer kann sich das Wetter jedoch von einem Tag auf den anderen ändern. Für die letzten Testtage vor dem Saisonauftakt am Montag und Dienstag kommender Woche sind Temperaturen bis zu 28 Grad Celsius vorhergesagt. Am Rennwochenende soll es bis zu 10 Grad kühler sein. Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr durch Kollision mit Möwen, die den Weg der Superbike-Piloten kreuzen.
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Durch das Layout ist Phillip Island eine Herausforderung für Reifenhersteller Pirelli; hauptsächlich wird die linke Reifenflanke auf dem High-Speed-Kurs stark beansprucht. In einigen der schnellen Kurven müssen die Piloten wohldosiert Gas geben, um zu stark durchdrehende Räder oder ein aufsteigendes Vorderrad zu vermeiden. Ein Schlüsselpunkt der Strecke ist die letzte Kurve, wenn auf die 835 m Geraden beschleunigt wird.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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