Max Verstappen vor Sperre: Kritik an Strafpunkten

Von Andreas Reiners
Formel 1
Franz Tost

Franz Tost

Max Verstappen sorgte 2015 mit einigen spektakulären Überholmanövern für Aufsehen. Für ein besonders spektakuläres bekam er sogar einen Preis.

Die Kehrseite: Der Rookie sorgte mit seinen Manövern, die immer auch aggressiv und oft auch am Rande der Legalität sind, für kontroverse Diskussionen. Und nicht nur das. Der Niederländer kassierte in der vergangenen Saison insgesamt acht Strafpunkte. Das sind so viele wie kein anderer Pilot. Nicht einmal Pastor Maldonado wurde so oft bestraft.

Nach einem Crash in Monaco mit Romain Grosjean hatte Verstappen reichlich Kritik geerntet. Auf der anderen Seite erhielt er am Ende des vergangenen Jahres für ein Überholmanöver gegen Felipe Nasr (Brasilien/Sauber) in Spa einen Preis der FIA. Neben den Ehrungen als Rookie und als Persönlichkeit des Jahres.

In Erinnerung geblieben sind auch die Manöver in Brasilien im Senna-S. Der Lieblingsangriff des 18-Jährigen – sich in Kurve 1 an die Außenseite des Gegners zu setzen und dann gnadenlos durchzuziehen. Der junge Max sagt selber: «Gut, du brauchst für so ein Manöver ein wenig Fairness von deinem Gegner. Zum Glück war das mit Sergio Pérez und Felipe Nasr kein Problem. Sie ließen mir exakt so viel Raum, wie ich brauchte.»

Bei allem Lob für die sehenswerten Manöver: Ab zwölf Punkten würde Verstappen für das nächste Rennen gesperrt. Ein Jahr bleiben die Punkte auf dem Konto. «So viele zu haben, ist sehr seltsam. Aber ich werde in den Rennen nicht weniger hart fahren oder anders. Ich habe darüber auch nie nachgedacht. Ich werde einfach Vollgas geben», sagte Verstappen.

Sein Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost ist gegen die Regelung mit den Strafpunkten, wie der dem Telegraaf erklärte. «Ich bin gegen das aktuelle System. Im vergangenen Jahr hat Max einige großartige Überholmanöver hingelegt. Das ist das, was die Leute sehen wollen. Aber jedes Manöver beinhaltet nun mal auch ein gewisses Risiko.»

Barcelona-Test, 2. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:22,810 (125)
2. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:23,525 (112)
3. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:23,650 (101)
4. Nico Rosberg (D), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:24,867 (172)
5. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:25,237 (108)
6. Esteban Gutiérrez (MEX), Haas VF-16-Ferrari, 1:25,524 (78)
7. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:25,648 (134)
8. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:25,925 (71)
9. Fernando Alonso (E), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,082 (119)
10. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:26,189 (42)
11. Max Verstappen (NL), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:26,539 (121)

Barcelona-Testzeiten, 1. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:24,939 (69 Runden)
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:25,409 (155)
3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:26,044 (86)
4. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:26,091 (80)
5. Alfonso Celis (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:26,298 (57)
6. Jenson Button (GB), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,860 (83)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:27,180 (55)
8. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:27,555 (88)
9. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:28,292 (54)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-16-Ferrari, 1:28,399 (31)
11. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:29,356 (37)

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out
1. März: Präsentation Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Präsentation Toro Rosso (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)

1. Barcelona-Test: So wird gefahren

Mercedes
Mittwoch 24. Nico Rosberg (Morgen), Lewis Hamilton (Nachmittag)
Donnerstag 25. Lewis Hamilton (Morgen), Nico Rosberg (Nachmittag)

Ferrari
Mittwoch und Donnerstag Kimi Räikkönen

Williams
Mittwoch und Donnerstag Felipe Massa

Red Bull Racing
Mittwoch und Donnerstag Daniil Kvyat

Force India
Mittwoch Nico Hülkenberg
Donnerstag Alfonso Celis

Toro Rosso
Mittwoch: Carlos Sainz
Donnerstag: Max Verstappen

Sauber (mit 2015er Auto in neuer Lackierung)
Mittwoch und Donnerstag Felipe Nasr

McLaren-Honda
Mittwoch Jenson Button
Donnerstag Fernando Alonso

Manor Racing
Mittwoch und Donnerstag Rio Haryanto

Renault
Mittwoch und Donnerstag Kevin Magnussen

Haas F1
Mittwoch Romain Grosjean
Donnerstag Esteban Gutiérrez

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

Siehe auch

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