Lewis Hamilton zittert zu Rang 2: Wieder Motorärger

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton (links) greift Valtteri Bottas an, vorne rechts Fernando Alonso

Lewis Hamilton (links) greift Valtteri Bottas an, vorne rechts Fernando Alonso

​Rang 2 von Lewis Hamilton stand auf Messers Schneide: Unsicherheit wegen des Elektrogenerators, dazu Probleme mit dem Wasserdruck. Der Brite zitterte sich zu Platz 2.

Von Startplatz 10 kommend hat Lewis Hamilton in Russland sicher das Maximum gemacht. Der Engländer sagt nach seinem Russland-GP: «Die erste Runde war wieder mal turbulent, aber das bin ich mir aus dieser Saison ja gewöhnt, ich habe es noch nie anders erlebt.»

«Insgesamt bin ich mit Rang 2 sehr zufrieden. Ich konnte gut überholen. Kimi Räikkönen war wohl von meinem Angriff überrascht, und bei Valtteri Bottas griff ich von so weit hinten an, dass überhaupt keine Gegenwehr kam. Ich schätze, er hatte nicht erwartet, dass ich es an dieser Stelle überhaupt versuche.»

«Einmal kam ich bin auf knapp sieben Sekunden an Nico heran. Natürlich habe ich zu diesem Moment noch daran geglaubt, dass ich das dritte Rennen in Folge hier in Sotschi gewinnen kann. Aber dann erhielt ich über Funk die Warnung, dass mit dem Wasserdruck etwas nicht stimmt, ich musste Tempo wegnehmen, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen, auf den Geraden fuhr ich kein Vollgas mehr. Damit war die Chance auf den Sieg natürlich dahin.»

«Jetzt ist es unmöglich zu sagen, ob ich Nico hätte einholen können. Keiner weiss ja, ob er nicht hätte zulegen können. Ich kann nur sagen, dass der Wagen gut lag. Ich fühlte mich wohl im Auto.»

Was hatte der Weltmeister von 2008, 2014 und 2015 von der turbulenten Runde mitbekommen? Lewis sagt: «Ich sah nur kurz etwas Drama aus den Augenwinkeln, ich zog dann eine weite Linie, um dem allem zu entgehen, dann auf einmal hörte ich einen trockenen Schlag unmittelbar neben mir, und ein Ferrari trudelte weg.»

«Ob ich überrascht war von den Problemen im Rennen? Um ehrlich zu sein, überrascht mich in diesem Jahr überhaupt nichts!»

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Mathias Brunner
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