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Zak Brown/McLaren zum bösen Disqualifikations-Gerücht: «Alles nur Politik»
Der US-Amerikaner Zak Brown (54) leitet seit 2018 als Geschäftsleiter (CEO) den Rennstall von McLaren. Der Kalifornier spricht über die grosse Motoren-Kontroverse in der Formel 1.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Immer wieder fällt der US-Amerikaner Zak Brown mit kontroversen Aussagen auf, etwa als er monatelang stock und steif behauptete, Max Verstappen werde Red Bull Racing verlassen und bei Mercedes andocken. Ist nicht passiert.
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Anfang 2026 hat der 54-jährige Kalifornier aus Los Angeles zugegeben: Das hat alles System. Im Podcast talkSPORT enthüllte er, dass er diese Taktik anwende, um starke Gegner zu schwächen. Brown rechtfertigt das so: «Man kämpft hart, und ich denke, das ist eines der Dinge, die von der Netflix-Serie ‚Drive to Survive‘ so gut gezeigt werden. Der Konkurrenzkampf abseits der Rennstrecke ist genauso gross wie auf ihr, und alles ist sehr politisch.» «Klar wollen wir die Gegner schwächen» «Ich bin kein Experte für andere Sportarten, aber wir versuchen in der Formel 1, andere Teams zu destabilisieren. Wir wollen also nicht nur unser Team so stark wie möglich machen, sondern auch die Rivalen schwächen.»
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«Unser Teamchef Andrea Stella, nennt das ‚vergiftete Kekse streuen‘. Man sieht das auch bei den Fahrern, nicht wahr? Sie necken sich gegenseitig, das ist alles mental, um die Anderen aus dem Konzept zu bringen. Das machen wir auf allen Ebenen.»
Mit vergifteten Keksen handelt Brown Anfang Februar 2026 dieses Mal nicht, ganz im Gegenteil versucht der Amerikaner, in einer Medienrunde die Wogen zu glätten.
Gegner von Mercedes und Red Bull-Ford ärgern sich Hintergrund ist der Motoren-Kniff von Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford. Zur Erinnerung: Die Konkurrenz von Mercedes hat Bedenken darüber geäussert, dass Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford einen cleveren Weg gefunden haben, mehr Leistung aus dem Triebwerk zu kitzeln, ohne jedoch das Reglement zu verletzen. Mercedes beliefert auch Konstrukteurs-Weltmeister McLaren. Dieser Motorentrick könnte so funktionieren: Das Verdichtungsverhältnis des Motors wird von den Regelhütern der FIA statisch und bei Umgebungstemperatur gemessen, es liegt 2026 bei 16:1. Der Knackpunkt – Mercedes und RBPT/Ford sollen von der Wärmeausdehnung im Betrieb des Motors profitieren, um eine höhere Verdichtung zu erreichen (18:1). Und das ergäbe Vorteile in Sachen Leistung und Effizienz. Die Rede ist von einem Plus von 15 bis 20 PS oder (je nach Art Rennstrecke) 0,2 bis 0,3 Sekunden pro Runde oder 15 bis 20 Sekunden auf eine Renndistanz.
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Ferrari, Honda und Audi haben sich bei den Regelhütern der FIA dafür starkgemacht, sich das genauer anzusehen. Aber bei dieser Sitzung kam wohl heraus, dass es derzeit aus Sicht des Reglements keinen Ansatzpunkt gibt, einen möglichen sehr cleveren Kniff von Mercedes und RBPT zu unterbinden. Zak Brown: «Der Motor ist vollständig regelkonform» Zak Brown zu dieser Kontroverse: "Ach, das ist doch nur typische Formel-1-Politik. Der Motor wurde entwickelt und ist vollständig regelkonform. Darum geht es in diesem Sport. Das ist kein Unterschied zu Dingen wie den Doppeldiffusoren, die wir in der Vergangenheit gesehen haben und die ebenfalls regelkonform waren." "Ich glaube nicht, dass der Trick einen so großen Vorteil erzeugt, wie von der Konkurrenz dargestellt. Aber natürlich ist es deren Aufgabe, aus jedem vermeintlichen Vorteil eine Geschichte zu machen. Fakt ist: Die Motoren sind vollkommen regelkonform, sie haben alle Tests bestanden, und HPP hat gute Arbeit geleistet." «Das ist letztlich ein Mercedes-Thema» "Wir sind uns bewusst, was da alles erzählt wird, aber das ist letztlich ein Mercedes-Thema. Wir bauen oder entwickeln diese Antriebseinheit nicht. HPP hält uns auf dem Laufenden, weil wir natürlich sehr interessiert sind, aber wir sitzen nicht in der Power-Unit-Arbeitsgruppe, in der diese Gespräche stattfinden."
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Besonders Schlaue wollen wissen, dass in Australien alle Teams von Mercedes und von Red Bull-Ford aus der Wertung fliegen könnten. Doch Zak Brown meint: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mercedes-Teams nicht am Start in Australien sein werden. Wir sind nicht in diese Gespräche eingeweiht, also wüsste ich nicht einmal, was nötig wäre, um die Regeln aus Power-Unit-Sicht zu ändern. Aber ich bin sicher, dass alle Mercedes-Teams dort sein werden.»
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