Sebastian Vettel: «Ferrari näher an Mercedes dran»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel in Barcelona

Sebastian Vettel in Barcelona

​Dürfen sich die Ferrari-Fans endlich auf den ersten Sieg des Jahres freuen? Kimi Räikkönen im freien Training nur knapp hinter Nico Rosberg, die Dauerläufe der Italiener sind stark.

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat den ersten Sieg des Jahres gefordert, und wenn es nach den ersten beiden freien Trainings auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya geht, dürfen sich die Fans auf ein spannendes Duell freuen. In den Dauerläufen macht Ferrari in Spanien einen ganz starken Eindruck, im zweiten Training musste sich Kimi Räikkönen WM-Leader Rosberg nur knapp geschlagen geben.

Sebastian Vettel sagt: «Technisch war alles in Ordnung. Wir hatten keine Probleme. Aber es war ein durchwachsener Tag. Es war auf der Piste viel los, die Strecke war rutschig. Wir können uns noch steigern.»

«Die Strecke reagiert sehr sensibel auf kleinste Veränderung der Temperatur, und wenn du dann das ideale Betriebsfenster nicht triffst, dann hinkt du schon hinterher. Das Verhalten des Autos kann sich selbst in der gleichen Runde verändern, mal hast du weniger Haftung an der Vorderachse, mal weniger. Mal greifen die Hinterreifen besser, mal wieder weniger. Die bist ständig am darauf Reagieren. Damit habe ich zwar kein Problem, aber du kannst dann halt dann nicht dein eigenes Ding durchziehen, dem Wagen also aufzuzwingen, was du von ihm willst.»

«Die ganzen Verbesserungen, die wir mitgebracht haben, sind vor diesem Hintergrund auch nicht so einfach einzuschätzen. Es hat auch nicht geholfen, dass der Wind am Nachmittag stärker war. Aber bislang scheint alles zu funktionieren, das erste Gefühl war gut. Die ganzen Daten schauen wir uns jetzt an.»

«Wie nahe wir Mercedes sind? Schwer zu sagen. Denn ich weiss noch nicht, was die morgen machen werden. Ich weiss, dass wir auf Samstag nochmals zulegen können, und ich habe den Eindruck, wir sind Mercedes wieder ein wenig näher gerückt. Was das alles wert ist, werden wir morgen erfahren.»

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