Daniel Ricciardo im Red Bull 1.: Auto liegt traumhaft

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

​Was ist ein Warnschuss für Mercedes-Benz und Ferrari: Der Australier Daniel Ricciardo fuhr im Red Bull Racing-Renner mit verbessertem Renault-Motor zur Bestzeit in Monte Carlo!

Der frühere Formel-1-Pilot Martin Brundle hat sich während des zweiten freien Trainings zum Grossen Preis von Monaco auf die Socken rund um die Strecke gemacht. Was dem Engländer auffiel: «Es ist atemraubend, wie die Red Bull Racing-Fahrer in die Kurven stechen. Daniel Ricciardo und Max Verstappen haben ganz offenbar ein Auto, das ihnen viel Vertrauen einflösst.»

Daniel selber sagt: «Der neue Motor von Renault hilft, aber mehr zählt hier das gute Chassis. Ich hatte immer gesagt – erst am Samstag geht es um die Wurst. Aber ich verheimliche nicht, dass ich mit der Arbeit heute sehr happy bin. Das Auto liegt traumhaft, am Nachmittag noch besser als am Morgen. Wir haben mit der Balance gute Fortschritte gemacht.»
«Nun wird alles davon abhängen, wie sich die Strecke weiter entwickelt. Wenn das so passiert, wie wir glauben, dann werden wir am Wagen nicht viel ändern müssen. Ich habe viel Vertrauen ins Auto, das ist in Monaco die halbe Miete.»

Woher kommt die tolle Bestzeit? Daniel grinst: «99,9 Prozent der tolle Fahrer, 0,1 Prozent das Auto. Nein, ernsthaft – ich fahre einfach gerne hier. Ich war hier immer gut. Aber das nützt alles nichts, wenn du kein gutes Auto hast. Monaco macht irre Spass. Aber ich fand die Piste im vergangenen Jahr schwieriger. Die zweite Schwimmbadkurve ist etwas offener geworden, die war früher schwieriger.»

«Durch die Änderungen ist die Bahn um eine gute halbe Sekunde schneller geworden, die Autos haben natürlich auch Fortschritte gemacht, dazu ist wieder ein Teil der Bahn frisch asphaltiert worden, ferner haben wir einen weicheren Reifen – das sind die vier Faktoren, die dazu führen, dass wir schneller sind als früher. Ach ja, und mehr Power haben wir auch.»

«Ich fand, ich hätte den letzten Grand Prix gewinnen müssen, das will ich hier nachholen, und auch für mich gilt – jeder will in Monaco gewinnen.»

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