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Kimi Räikkönen (Ferrari): «Wir sind erheblich besser»

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Vor dem Kanada-GP: Durchhalteparolen bei Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Und auch Formel-1-Veteran Kimi Räikkönen glaubt an einer stärkeres Ferrari: «Unsere Rennstrecken kommen noch.»

Ferrari-Chef Sergio Marchionne hat sich im ersten Saisonviertel regelmässig zu Wort gemeldet, um Zuckerbrot zu verteilen und die Peitsche zu schwingen. Der Spitzenmanager erwartet Rennsiege, aber nach sechs Saisonläufen ist Ferrari ohne Erfolg. Marchionne schweigt. Nicht einmal italienische Insider sich sich ganz sicher, ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen sei.

Vielleicht hält sich Marchionne auch einfach nur an seine Worte von Spanien, wonach nun die Ruhe zu bewahren sei, und man die Ferrari-Mannschaft arbeiten lassen müsse.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene sagte nach dem Rennklassiker in Monaco: «Wir werden einige Entwicklungen beschleunigen, schon in Kanada werdet ihr ein anderes Ferrari sehen.» Die Verbesserungen in Kürze: Optimierungen am Motor (dank eines anderen Laders mehr Leistung), Feinarbeit an der Hinterradaufhängung (um ein gleichmässigeres Verhalten der Reifen zu erreichen), aerodynamische Verbesserungen.

Sowohl in Spanien als auch in Monaco schwächelten die roten Rennen in entscheidenden Momenten des Abschlusstrainings. Die italienischen Ingenieure versuchen, dem komplexen Verhalten der Reifen auf die Schliche zu kommen.

Zwischenstand in der WM: Nico Rosberg liegt vor seinem Mercedes-Stallgefährten Lewis Hamilton, mit 106:82, auf dem dritten Zwischenrang folgt Daniel Ricciardo mit 66 Zählern. Erst dann folgt das Ferrari-Duo, mit Kimi Räikkönen (61 Punkte) vor Sebastian Vettel (60). In der Markenwertung liegt Ferrari 67 Punkte hinter Mercedes-Benz (121:188), dahinter folgt schon Red Bull Racing mit 112.

Vor einem Jahr hatte Ferrari zu diesem Zeitpunkt schon ein Rennen gewonnen, in Malaysia. Und das ist gemäss Kimi Räikkönen ein Grund, wieso die Italiener nicht ganz so stark wirken wie 2015. Der Finne sagte in Monaco: «Im ersten Saisonteil gibt es einige Rennen, bei welchen uns die Pistencharakteristik nicht entgegenkommt. Das Programm ist umgestellt worden. Unsere Rennstrecken kommen noch. Es reicht eben nicht, in die Resultatlisten zu gucken, um das komplette Bild zu verstehen.»

«Ja, es stimmt, dass wir nicht happy mit unseren Leistungen sind. Wir werden so lange nicht zufrieden sein, bis wir einen Doppelsieg eingefahren haben.»

Kimi Räikkönen betont, was auch Sebastian Vettel immer und immer wieder sagt: Das Potenzial des Ferrari ist da, es muss nur besser verstanden werden, es auch aus dem Wagen heraus zu kitzeln.

Kimi: «Ich höre die Leute reden, wir seien nicht so gut wie vor einem Jahr. Wenn wir nur Siege als Massstab heranziehen, dann ist das nicht unrichtig. Fakt aber ist, dass wir ein erheblich besseres Auto haben als vor einem Jahr. Fakt ist freilich auch, dass sich die anderen Rennställe eben auch verbessert haben. Wir wollen zurück an die Spitze, und wir arbeiten unablässig an Bereichen, in welchen wir uns verbessern müssen. Aber das ist eben nicht so einfach, sonst würden sich ja alle um die Spitze balgen.»

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